The National Times - Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest

Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest


Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest
Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest / Foto: © AFP

Inmitten der diplomatischen Bemühungen um einen dauerhaften Friedensvertrag mit den USA haben tausende Iraner am Donnerstag an Feierlichkeiten zum Aschura-Tag teilgenommen, einem der höchsten Feiertage im Iran. Überall im Land gab es Prozessionen, bei denen dem Staatsfernsehen zufolge auch Porträts des neuen obersten Führers Modschtaba Chamenei gezeigt wurden. Präsident Massud Peseschkian rief die Bürger im Onlinedienst X dazu auf, "standhaft gegen Unterdrückung" zu sein.

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Am Aschura-Tag erinnern Schiiten an den Tod des Imams Hussein in der Schlacht von Kerbela im Jahr 680. Hussein war ein Enkelsohn des Propheten Mohammed und gilt den Schiiten als Symbol für Gerechtigkeit und Widerstand gegen eine als unterdrückend empfundene Herrschaft. Zu den Trauerritualen gehören das Tragen schwarzer Kleidung und Selbstgeißelungen. Viele Gläubige schwenken außerdem rote Fahnen und schlagen sich auf die Brust.

Wie die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete, fanden einige Veranstaltungen auch im Gedenken an "die Märtyrer der Widerstandsfront" statt, die sich gegen Israel und die USA gestellt hätten. Derzeit laufen intensive diplomatische Bemühungen für eine dauerhafte Friedenslösung im Konflikt mit den USA.

P.Johnston--TNT

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