The National Times - Gewitter in Philadelphia: Zehntausende Fans müssen Stadionplätze verlassen

Gewitter in Philadelphia: Zehntausende Fans müssen Stadionplätze verlassen


Gewitter in Philadelphia: Zehntausende Fans müssen Stadionplätze verlassen
Gewitter in Philadelphia: Zehntausende Fans müssen Stadionplätze verlassen / Foto: © AFP

Wegen eines drohenden Gewitters ist in Philadelphia ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft unterbrochen worden - zehntausende Fans im Stadion mussten ihre Plätze verlassen. Während des Spiels zwischen Frankreich und dem Irak begann am Montagabend in der US-Metropole heftiger Regen, der Wetterdienst gab zudem eine Gewitterwarnung heraus. Daraufhin wurde die Partie zur Halbzeitpause offiziell für unterbrochen erklärt. Die Fans wurden aufgefordert, ihre Plätze zu verlassen und in geschützten Stadion-Bereichen Unterschlupf zu suchen.

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Der Großteil des für mehr als 68.000 Zuschauer ausgelegten WM-Stadions in Philadelphia ist nicht überdacht. Die Fans, die deshalb ihre Plätze verlassen mussten, drängten sich dicht an dicht in den überdachten Umlaufbereichen. Einige von ihnen nutzten die Unterbrechung für ein Schläfchen, viele wurden aber auch zunehmend ungeduldig.

Zunächst sollte die Unterbrechung nach Angaben der Fifa nur 30 Minuten dauern, aber es wurde immer länger. Alles in allem mussten Spieler und Fans mehr als zwei Stunden warten, bis das Spiel fortgesetzt wurde. "So etwas habe ich in 40 Jahren Fußball nicht erlebt", sagte ein französischer Fan, der mit seinen zwei Söhnen ins Stadion gekommen war. "In Frankreich unterbricht man ein Spiel nicht, nur weil es stark regnet."

In den USA dagegen sind die Regeln allgemein sehr klar: Eine Sportveranstaltung wird für 30 Minuten unterbrochen, sobald ein Blitz in einem Umkreis von etwa 15 Kilometern einschlägt. Jeder weitere Blitzschlag löst eine erneute halbstündige Pause aus. So dauerte es in Philadelphia letztlich mehr als zwei Stunden, bis es auf dem Rasen weiterging. Dort zeigte sich das französische Team überlegen - und siegte am Ende 3:0.

C.Stevenson--TNT

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