The National Times - US-Rapper ASAP Rocky plädiert nach Schüssen auf Bekannten auf nicht schuldig

US-Rapper ASAP Rocky plädiert nach Schüssen auf Bekannten auf nicht schuldig


US-Rapper ASAP Rocky plädiert nach Schüssen auf Bekannten auf nicht schuldig
US-Rapper ASAP Rocky plädiert nach Schüssen auf Bekannten auf nicht schuldig / Foto: © POOL/AFP

Der US-Rapper ASAP Rocky hat nach der Anklage wegen Schüssen auf einen Bekannten auf nicht schuldig plädiert. Der 33-Jährige wies am Mittwoch vor einem Gericht in Los Angeles die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück. Der Freund von Pop-Superstar Rihanna blieb gegen eine Kaution von 550.000 Dollar (rund 541.000 Euro) auf freiem Fuß und muss am 2. November erneut vor Gericht erscheinen.

Textgröße ändern:

Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles hatte am Montag Anklage gegen den Sänger des Hits "Praise the Lord (Da Shine)" erhoben. Sie legt ASAP Rocky, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heißt und seinen Künstlernamen A$AP Rocky schreibt, in zwei Anklagepunkten ein Angriff mit einer halbautomatischen Schusswaffe zur Last.

Der fragliche Vorfall hatte sich im vergangenen November in Hollywood zugetragen. ASAP Rocky soll laut Staatsanwaltschaft bei einem Streit mit einem Bekannten, mit dem er früher befreundet war, eine halbautomatische Waffe auf seinen Kontrahenten gerichtet haben. Bei einer späteren Konfrontation gab der Rapper dann demnach zwei Schüsse in Richtung des Bekannten ab.

Nach Angaben der Polizei wurde das Opfer bei dem Vorfall leicht verletzt. ASAP Rocky wurde wegen der Schüsse im April am Flughafen von Los Angeles vorübergehend festgenommen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Rapper mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Der in New York geborene Musiker wurde 2019 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm nach einer Straßenschlägerei festgenommen. Er kam nach mehr als einem Monat in Untersuchungshaft frei und wurde später zu einer Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung verurteilt.

Privat sorgte ASAP Rocky zuletzt für positivere Schlagzeilen: Er und Rihanna wurden im Mai Eltern.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen

Ein Gericht in Kroatien hat die Auslieferung eines Ukrainers genehmigt, dem in Deutschland eine Beteiligung an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird. Wie der Anwalt von Wolodymyr Z., Ljubo Pavasovic Viskovic, am Donnerstag mitteilte, erging der Gerichtsbeschluss bereits am 18. September. Der Anwalt kündigte an, Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts der Adriastadt Pula einzulegen.

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Reporter von CNN, MS NOW und Politico weiter ohne Zugang zum Weißen Haus

Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW und der Plattform Politico haben weiter keinen Zugang zum Weißen Haus - obwohl ein US-Bundesgericht das von Präsident Donald Trump verhängte Hausverbot vorerst aufgehoben hat. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt ins Weiße Haus verweigert worden. Die Journalisten wollten über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten.

Textgröße ändern: