The National Times - Kind in Sachsen-Anhalt tödlich verletzt - Lebensgefährte von Mutter in Haft

Kind in Sachsen-Anhalt tödlich verletzt - Lebensgefährte von Mutter in Haft


Kind in Sachsen-Anhalt tödlich verletzt - Lebensgefährte von Mutter in Haft
Kind in Sachsen-Anhalt tödlich verletzt - Lebensgefährte von Mutter in Haft / Foto: © AFP/Archiv

In Sachsen-Anhalt ist ein sechsjähriges Kind mutmaßlich vom Lebensgefährten seiner Mutter tödlich verletzt worden. Es starb am Dienstag in einem Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau mitteilten. Das Kind war bereits am Sonntag nach einem Notruf in eine Klinik gebracht worden, dabei ergaben sich Hinweise auf eine Gewalttat. Das Krankenhaus informierte die Polizei.

Textgröße ändern:

Ermittler nahmen daraufhin den 27-jährigen Verdächtigen der Mutter als Tatverdächtigen fest, am Montag kam er in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Beamten ereignete sich das mutmaßliche Verbrechen im Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Bei der Behandlung des Kindes im Krankenhaus stellten Mediziner demnach schwere Kopfverletzungen fest, die nicht mit einem Unfallgeschehen in Einklang zu bringen waren. Daraufhin schalteten sie die Polizei ein.

Die Ermittler nahmen noch am selben Tag den Partner der Mutter wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung fest, mutmaßlicher Tatort war laut Polizei eine Wohnung. Das Kind schwebte zunächst in Lebensgefahr, am Dienstagnachmittag starb es. Weitere Angaben zu dem Fall machten die Behörden aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Nach Messerangriff in Belfast: Proteste in mehreren britischen Städten

Nach der Veröffentlichung eines Videos von einem brutalen Messerangriff im nordirischen Belfast ist es am Dienstag in mehreren britischen Städten zu Protesten gekommen - darunter auch in Belfast, wo sich die Demonstranten gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten und Fahrzeuge in Brand gesetzt wurden. Der Verdächtige, ein 30-jähriger Flüchtling aus dem Sudan, soll am Mittwoch einem Richter vorgeführt werden. Ihm wird vorgeworfen, einen Mann schwer im Gesicht, am Hals und am Rücken verletzt haben.

Stromausfall in Reutlingen: Behörden gehen von Brandstiftung in Umspannwerk aus

Einer der Brände in Reutlinger Umspannwerken, die am Montag zu einem großflächigen Ausfall der Stromversorgung geführt hatten, ist nach Erkenntnissen der Behörden durch Brandstiftung verursacht worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand seien "ein oder mehrere bislang noch unbekannte Täter" auf das Gelände des Umspannwerks "Reutlingen-West" eingedrungen, um dort an mehreren Stellen Feuer zu legen, teilte das baden-württembergische Landeskriminalamt am Dienstag in Stuttgart mit. Hierbei soll Brandbeschleuniger verwendet worden sein.

Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, hat vor einer "neuen Qualität" von Judenfeindlichkeit in dem Bundesland gewarnt. "Antisemitismus tritt zunehmend offener und weniger verdeckt auf, manifestiert sich in aggressiverer Sprache und Auftreten und ist stark verknüpft mit aktuellen politischen, globalen Konflikten", hieß es in Büttners erstem Tätigkeitsbericht, den er am Dienstag in Potsdam offiziell dem Brandenburger Landtag übergab.

Mord an Vermieterin: 61-Jähriger in Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt

Wegen der Tötung seiner Vermieterin ist ein 61-Jähriger vom Landgericht im nordrhein-westfälischen Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Laut Anklage suchte der 61-Jährige im Oktober in Schalksmühle seine Vermieter in deren Wohnung auf und gab zunächst vor, er wolle Mietschulden begleichen.

Textgröße ändern: