The National Times - Metallspäne auf Triathlonstrecke in Hamburg: Staatsschutz ermittelt

Metallspäne auf Triathlonstrecke in Hamburg: Staatsschutz ermittelt


Metallspäne auf Triathlonstrecke in Hamburg: Staatsschutz ermittelt
Metallspäne auf Triathlonstrecke in Hamburg: Staatsschutz ermittelt / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem mutmaßlichen Anschlag mit Metallspänen auf die Fahrradstrecke eines Triathlons in Hamburg ermittelt der Staatsschutz unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Wie die Polizei in der Hansestadt am Montag mitteilte, stürzte am Sonntag mindestens ein Rennteilnehmer in dem betroffenen Bereich und verletzte sich durch einen Bruch. Es war demnach jedoch noch unklar, ob die Späne seinen Sturz verursacht hatten.

Textgröße ändern:

Der Zwischenfall ereignete sich auf der Strecke der jährlichen Ironman European Championship Hamburg, eines Sportwettkampfs für Amateure und Profis. Im Stadtteil Kirchwerder im Süden Hamburgs legten Unbekannte laut Polizei auf diversen Straßen Metallspäne aus, die Reifen mehrerer Rennräder beschädigten.

Den Beamten zufolge stürzte ein 29-jähriger Rennteilnehmer, zog sich eine Fraktur zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es werde ermittelt, ob Reifenschäden durch die Späne seinen Sturz herbeigeführt hätten, hieß es. Wegen der Gesamtzahl der beschädigten Rennräder stehe die Polizei mit dem Rennveranstalter im Kontakt. Zeugen würden gebeten, den Ermittlern verdächtige Beobachtungen vor dem Rennen mitzuteilen.

Laut Polizei hatten Unbekannte in dem betroffenen Bereich bereits vor dem Rennen temporäre Halteverbotsschilder und Ankündigungsplakate entlang der Strecke entfernt. Ob ein Zusammenhang zu dem mutmaßlichen Anschlag mit den Metallspänen besteht, wird laut Beamten ebenfalls ermittelt.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert

Die in Russland inhaftierte Theaterregisseurin und Kriegsgegnerin Jewgenija Berkowitsch ist nach Angaben ihrer Anwältin im Gefängnis auf 42 Kilogramm abgemagert. "Sie ist wieder in eine Strafzelle gesteckt worden", sagte Ksenia Karpinskaja der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge ist es das dritte Mal, dass die 41-Jährige in Isolationshaft musste.

Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht

Wenige Tage nach ihrem Wahlsieg in Berlin ist die Linkspartei wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen in die Defensive geraten. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhoben am Mittwoch Abgeordnete aller anderen Fraktionen schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität. Die Linke wertete die Kritik als Manöver, sie nach dem Wahlsieg von der Übernahme der Landesregierung in Berlin abzuhalten.

Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit am Mittwoch hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Quecksilberverdacht in Paketzentrum bei Rostock bestätigt sich nicht

Der Verdacht auf Quecksilber in einem Paketzustellzentrum in Mecklenburg-Vorpommern hat sich nicht bestätigt. Die Sperrung des Gebäudes im Ort Leizen wurde aufgehoben, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Proben seien untersucht worden - es handle sich nicht um Quecksilber, sondern um den ungiftigen Stoff Galinstan.

Textgröße ändern: