The National Times - ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer

ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer


ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer
ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer / Foto: © AFP/Archiv

Der ADAC hat erneut vor den Gefahren durch Handynutzung am Steuer gewarnt. Wer bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern nur zwei Sekunden auf sein Handy schaue, "fährt 28 Meter im 'Blindflug' und riskiert so, einen Unfall zu verursachen", erklärte der Automobilklub am Montagabend in München. Der Verein geht von einer enormen Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer von Kraftfahrzeugen aus.

Textgröße ändern:

Während jährlich rund 400.000 Fälle registriert würden, sei die Dunkelziffer "um ein Vielfaches höher". Laut einer Untersuchung in den Großstädten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München wurden bei 2,7 Prozent der Autofahrer Handyverstöße registriert. Auf das gesamte Kfz-Verkehrsaufkommen in Deutschland im Jahr hochgerechnet, ergibt sich laut ADAC daraus die Zahl von rund einer Milliarde Verstößen.

Die Verkehrsbeobachtung zeigte demnach auch, dass Radfahrer mit 1,4 Prozent seltener Handyverstöße begehen und dass unabhängig vom Verkehrsmittel bei einem Großteil der Verstöße das Handy in der Hand und nicht am Ohr gehalten wird. Wer darauf tippe oder etwas auf dem Smartphone suche, wende die Aufmerksamkeit von der Straße ab - "mit potenziell gravierenden Folgen", warnte der ADAC.

Lewis--TNT

Empfohlen

Verhandlung über Sonderkündigungsrecht für Fernsehanschlüsse in Karlsruhe begonnen

Fernsehen im Mehrfamilienhaus ist seit Dienstag Thema am Bundesverfassungsgericht. Das Gericht in Karlsruhe begann mit einer Verhandlung über die Beschwerden von drei Telekommunikationsfirmen. Sie stören sich an einem fristlosen Sonderkündigungsrecht für Fernsehverträge, das auf die Abschaffung des sogenannten Nebenkostenprivilegs Ende 2021 folgte. (Az. 1 BvR 1803/22 u.a.)

Metallspäne auf Triathlonstrecke in Hamburg: Staatsschutz ermittelt

Nach einem mutmaßlichen Anschlag mit Metallspänen auf die Fahrradstrecke eines Triathlons in Hamburg ermittelt der Staatsschutz unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Wie die Polizei in der Hansestadt am Montag mitteilte, stürzte am Sonntag mindestens ein Rennteilnehmer in dem betroffenen Bereich und verletzte sich durch einen Bruch. Es war demnach jedoch noch unklar, ob die Späne seinen Sturz verursacht hatten.

Elf Meter hohe Wellen: Hunderte Menschen in Neuseelands Hauptstadt evakuiert

In Neuseelands Hauptstadt Wellington sind am Dienstag hunderte Menschen vor einer Sturmflut mit elf Meter hohen Wellen in Sicherheit gebracht worden. Wellingtons Bürgermeister Andrew Little rief für die südlichen Küstenvororte Owhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay den Notstand aus und forderte die Menschen auf, in höher gelegene Gebiete zu fliehen. Zurückbleibenden werde nicht geholfen.

Zahl der Toten nach schwerem Erdbeben auf den Philippinen auf 41 gestiegen

Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 40 gestiegen. Am Dienstagmorgen lag sie nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Angaben aus den betroffenen Provinzen bei insgesamt 41. Mehr als 450 Menschen wurden demnach verletzt, vier weitere Menschen wurden weiterhin vermisst. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich wegen hunderter kleinerer Nachbeben schwierig.

Textgröße ändern: