The National Times - 15-Jähriger soll Anschlag auf Synagoge geplant haben: Mit Kugelbombe verletzt

15-Jähriger soll Anschlag auf Synagoge geplant haben: Mit Kugelbombe verletzt


15-Jähriger soll Anschlag auf Synagoge geplant haben: Mit Kugelbombe verletzt
15-Jähriger soll Anschlag auf Synagoge geplant haben: Mit Kugelbombe verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt gegen einen 15 Jahre alten Jugendlichen, der mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat sympathisieren und einen Anschlag in Deutschland geplant haben soll. Ziel der Anschlagsplanungen soll insbesondere eine Synagoge gewesen sein, erklärte die Behörde am Mittwoch auf Anfrage. Der in Untersuchungshaft sitzende Jugendliche soll dafür "eine große Menge an pyrotechnischen Gegenständen" bei sich zu Hause gehortet haben.

Textgröße ändern:

Laut einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" stammt der Heranwachsende aus dem Landkreis Augsburg. Er soll der Zeitung zufolge im vergangenen Oktober beim Zünden einer selbstgebastelten Kugelbombe zwei Finger verloren haben. Bei den weiteren Ermittlungen sei der Verdacht gegen ihn entstanden.

Die Generalstaatsanwaltschaft München wirft dem Schüler den Angaben zufolge die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, Terrorismusfinanzierung, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährliche Körperverletzung vor. Bei der Explosion im Oktober wurde demnach ein weiterer Mensch verletzt.

Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen sowie aus Gründen des Persönlichkeits- und Datenschutzes wollte die Ermittlungsbehörde keine weiteren Angaben zu der Sache machen.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Zahl antisemitischer Vorfälle in Nordrhein-Westfalen erreicht 2025 Höchststand

Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Nordrhein-Westfalen ist 2025 nach Angaben der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus um mehr als 17 Prozent gestiegen. Damit sei erneut ein Höchststand erreicht worden, teilte die Recherchestelle am Mittwoch in Düsseldorf mit. Insgesamt wurden demnach 1102 Fälle erfasst - nach 940 Fällen im Vorjahr. Besonders deutlich zeigte sich der Anstieg bei Bedrohungen und Angriffen.

Eltern von bei Flut im Ahrtal getöteter Frau scheitern mit Klageerzwingung

Gut fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal in Rheinland-Pfalz sind die Eltern einer dabei gestorbenen Frau mit einer Klageerzwingung gegen den ehemaligen Landrat des Landkreises Bad Neuenahr-Ahrweiler und den damaligen technischen Einsatzleiter gescheitert. Der Antrag wurde als unzulässig verworfen, wie das Oberlandesgericht Koblenz am Mittwoch mitteilte. Er genügte nicht den formellen Anforderungen. (Az.: 6 Ws 788/25)

Mann vergewaltigt Zwölfjährige in Rheinland-Pfalz - zweite Ermittlung eingestellt

Ein 20-Jähriger soll im rheinland-pfälzischen Koblenz eine Zwölfjährige vergewaltigt haben. Die Ermittlungen gegen den Mann in einem weiteren Fall wurden hingegen eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Mittwoch mitteilte. Demnach geht es in den Verfahren um zwei sexuelle Übergriffe aus dem April. Der erste ereignete sich am 16. April in der Koblenzer Innenstadt.

93-Jährige in Bremen von Müllwagen überrollt und getötet

Eine 93-Jährige ist in Bremen von einem Müllwagen überrollt und tödlich verletzt worden. Die Frau erlag ihren Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Dienstagmittag im Stadtteil Vahr. Den Ermittlungen zufolge wollte die Frau vor einem wartenden Müllauto die Straße überqueren.

Textgröße ändern: