The National Times - Bericht: Guatemala billigt US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden

Bericht: Guatemala billigt US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden


Bericht: Guatemala billigt US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden
Bericht: Guatemala billigt US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden / Foto: © AFP

Nach Ecuador hat offenbar auch Guatemala US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden im eigenen Land gebilligt. Die "New York Times" berichtete am Donnerstag, das mittelamerikanische Land habe gemeinsamen Angriffen mit US-Streitkräften zugestimmt. Sie sollten ab Juni beginnen, berichtete das Blatt unter Berufung auf mehrere Quellen.

Textgröße ändern:

Der guatemaltekische Präsident Bernardo Arévalo habe das Vorgehen am 19. Mai telefonisch mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth abgesprochen, hieß es in dem Bericht weiter. Das Büro Arévalos bestätigte demnach, dass Guatemala die USA um Zusammenarbeit bei Einsätzen der eigenen Sicherheitskräfte "gegen Drogenhandels-Organisationen" gebeten habe. Details wurden nicht genannt.

US-Präsident Donald Trump hatte Anfang März alle Staaten Lateinamerikas aufgerufen, ihre Armeen gemeinsam mit den USA gegen das "Krebsgeschwür" der Drogenkartelle einzusetzen. Die Initiative trägt den Namen "Shield of the Americas" (etwa: Schutzschirm Amerikas). Nach Trumps Worten wollen die USA dabei Präzisionsraketen einsetzen, um mutmaßliche Kartellmitglieder zu töten.

Auf diese Weise töten die USA in der Karibik und im Ostpazifik bereits seit Monaten mutmaßliche Drogenschmuggler und versenken ihre Boote. UN-Experten halten das Vorgehen für völkerrechtswidrig.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt

Nur wenige Wochen nach dem Tod der Country-Musik-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem ehemaligen Manager und ihrem Neffen ein Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, beantragte Partons langjähriger Manager Danny Nozell eine einstweilige Verfügung gegen ihren Neffen Bryan Seaver, dem er eine "eskalierende Drohkampagne" vorwarf, um Geld aus den Unternehmen der verstorbenen Sängerin zu erpressen.

Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert

Die in Russland inhaftierte Theaterregisseurin und Kriegsgegnerin Jewgenija Berkowitsch ist nach Angaben ihrer Anwältin im Gefängnis auf 42 Kilogramm abgemagert. "Sie ist wieder in eine Strafzelle gesteckt worden", sagte Ksenia Karpinskaja der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge ist es das dritte Mal, dass die 41-Jährige in Isolationshaft musste.

Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht

Wenige Tage nach ihrem Wahlsieg in Berlin ist die Linkspartei wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen in die Defensive geraten. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhoben am Mittwoch Abgeordnete aller anderen Fraktionen schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität. Die Linke wertete die Kritik als Manöver, sie nach dem Wahlsieg von der Übernahme der Landesregierung in Berlin abzuhalten.

Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit am Mittwoch hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Textgröße ändern: