The National Times - Anschlagsplan gegen Taylor-Swift-Konzert in Wien: Urteil erwartet

Anschlagsplan gegen Taylor-Swift-Konzert in Wien: Urteil erwartet


Anschlagsplan gegen Taylor-Swift-Konzert in Wien: Urteil erwartet
Anschlagsplan gegen Taylor-Swift-Konzert in Wien: Urteil erwartet / Foto: © AFP/Archiv

Im Prozess um einen geplanten islamistischen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Österreich wird am Donnerstag das Urteil erwartet. Der 21-jährige Angeklagte Beran A. hatte sich in dem seit April laufenden Prozess schuldig bekannt. Er war nach einer Warnung aus den USA einen Tag vor dem geplanten Anschlag im August 2024 festgenommen worden. Drei ausverkaufte Konzerte in Wien im Rahmen von Swifts "Eras"-Welttournee wurden damals abgesagt.

Textgröße ändern:

Laut Anklage hatte der Österreicher Beran A. spätestens seit Juli 2024 geplant, im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) am 9. August 2024 einen Anschlag im ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadion zu verüben. Demnach ließ er sich im Umgang mit Sprengstoff unterweisen und baute an einer für den IS typischen Splitterbombe. Gemeinsam mit A. steht ein weiterer 21-Jähriger vor Gericht, beide sollen zusammen mit einem weiteren Österreicher eine IS-"Terrorzelle" gebildet haben.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt

Nur wenige Wochen nach dem Tod der Country-Musik-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem ehemaligen Manager und ihrem Neffen ein Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, beantragte Partons langjähriger Manager Danny Nozell eine einstweilige Verfügung gegen ihren Neffen Bryan Seaver, dem er eine "eskalierende Drohkampagne" vorwarf, um Geld aus den Unternehmen der verstorbenen Sängerin zu erpressen.

Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert

Die in Russland inhaftierte Theaterregisseurin und Kriegsgegnerin Jewgenija Berkowitsch ist nach Angaben ihrer Anwältin im Gefängnis auf 42 Kilogramm abgemagert. "Sie ist wieder in eine Strafzelle gesteckt worden", sagte Ksenia Karpinskaja der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge ist es das dritte Mal, dass die 41-Jährige in Isolationshaft musste.

Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht

Wenige Tage nach ihrem Wahlsieg in Berlin ist die Linkspartei wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen in die Defensive geraten. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhoben am Mittwoch Abgeordnete aller anderen Fraktionen schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität. Die Linke wertete die Kritik als Manöver, sie nach dem Wahlsieg von der Übernahme der Landesregierung in Berlin abzuhalten.

Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit am Mittwoch hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Textgröße ändern: