The National Times - Möglicherweise Urteil in Raubprozess gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette

Möglicherweise Urteil in Raubprozess gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette


Möglicherweise Urteil in Raubprozess gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette
Möglicherweise Urteil in Raubprozess gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Im Raubprozess gegen die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette könnte am Mittwoch (10.30 Uhr) das Urteil verkündet werden. Zuvor muss das Landgericht im niedersächsischen Verden nach eigenen Angaben noch über Hilfsbeweisanträge der Verteidigung entscheiden. Die 67-jährige Klette steht wegen der mutmaßlichen Beteiligung an bewaffneten Raubüberfällen nach Auflösung der RAF zwischen 1999 und 2016 vor Gericht.

Textgröße ändern:

Klette soll die Taten laut Staatsanwaltschaft gemeinsam mit den weiter flüchtigen mutmaßlichen früheren RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub begangen haben, um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren. Ziel waren Geldtransporter und Kassenbüros von großen Supermärkten. Die Staatsanwaltschaft hatte auf 15 Jahre Haft plädiert, unter anderem wegen eines mutmaßlichen versuchten Mordes. Die Verteidigung hatte einen Freispruch von allen Vorwürfen rund um die Überfälle gefordert.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

US-Vizepräsident JD Vance begrüßt Papst-Enzyklika zu KI

US-Vizepräsident JD Vance hat die Enzyklika von Papst Leo XIV. zur Künstlichen Intelligenz (KI) begrüßt. "Was ich davon gelesen habe, klingt sehr tiefgründig", sagte Vance am Dienstag dem Sender NBC News. Der in den USA geborene Papst demonstriere damit "moralische Führung" bei einem zukunftsweisenden Thema.

Eurojackpot in Höhe von 120 Millionen Euro geht nach Tschechien

Ein Glückspilz aus Tschechien hat den Eurojackpot geknackt und exakt 120 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstag mitteilte, hatte der Gewinner oder die Gewinnerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 5, 11, 23, 33 und 42 sowie die Eurozahlen 10 und 12.

Jugendliche gestehen Tötung eines Jungen in der Bretagne - Streit um Angelzubehör

Nach der Tötung eines elfjährigen Jungen im westfranzösischen Rennes haben zwei tatverdächtige Jugendliche nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Tat gestanden. Der 16-jährige Junge und das 15-jährige Mädchen hätten erklärt, sie hätten sich "rächen" wollen und Angelzubehör im Wert von ein paar dutzend Euro zurückholen wollen, sagte der Staatsanwalt Frédéric Teillet am Dienstag.

Internet im Iran teilweise wiederhergestellt

Drei Monate nach Beginn des Iran-Krieges haben die Behörden des Landes das Internet teilweise wiederhergestellt. Vizepräsident Mohammed Resa Aref erklärte am Dienstag im Onlinedienst X, die Regierung erfülle damit "die Forderungen der Iraner". Dies sei der "erste Schritt in Richtung eines freien und regulierten Zugangs" zum Internet. Seit Beginn der Angriffe Israels und der USA Ende Februar war das Netz im Iran blockiert gewesen.

Textgröße ändern: