The National Times - Millionengewinne mit Fakeshops in Internet: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen

Millionengewinne mit Fakeshops in Internet: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen


Millionengewinne mit Fakeshops in Internet: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
Millionengewinne mit Fakeshops in Internet: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen / Foto: © AFP/Archiv

Wegen mutmaßlicher Millionengewinne über sogenannte Fakeshops im Internet haben Polizei und Steuerfahnder in Nordrhein-Westfalen ein Wohnhaus und einen Friseurbetrieb durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen einen 37-Jährigen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Köln am Mittwoch mitteilten. Ihm werden Warenbetrug, Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen in Köln und Rösrath wurden Beweismittel sowie Geld und weitere Wertsachen beschlagnahmt.

Textgröße ändern:

Der Mann soll zwischen 2021 und 2025 mindestens vier gefälschte Onlineshops betrieben und dort Waren verkauft haben, die er nie versandte. Zudem habe er über Stellenanzeigen im Internet vermeintlich lukrative Nebenjobs als Apptester angeboten. Auf die vermeintlichen Jobangebote seien mindestens 380 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet eingegangen.

Die Betroffenen eröffneten demnach Bankkonten, die der 37-Jährige anschließend übernommen haben soll. Über diese Konten sollen anschließend die illegalen Millionengewinne aus den Fakeshops in Kryptowährungen verschoben worden sein.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Dritter Verdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 93-Jährigen in Köln gefasst

Nach einem tödlichen Raubüberfall auf einen 93-Jährigen in Köln haben Ermittler einen dritten Tatverdächtigen festgenommen. Der 36-Jährige wurde in Salzburg in Österreich gefasst, wie die Polizei Köln am Mittwoch mitteilte. Die Staatsanwaltschaft beantragte seine Auslieferung.

Gericht: Verfassungsschutz darf Verein Jüdische Stimme vorläufig als extremistisch einstufen

Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf den Verein Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost vorläufig als "gesichert extremistisch" einstufen. Das Verwaltungsgericht Köln lehnte einen dagegen gerichteten Eilantrag des Vereins ab, wie es am Mittwoch mitteilte. Das Gericht sieht demnach hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass der Verein gegen den Staat Israel hetzt und "völkerverständigungswidrige Bestrebungen" verfolgt.

Unbekannte greifen 19-Jährigen in Hamburg an - vermutlich homophobes Motiv

Eine Gruppe Unbekannter hat in Hamburg einen 19-Jährigen vermutlich aus homophoben Gründen angegriffen und verletzt. Der Heranwachsende hatte sich in der Nacht zu Samstag über eine App mit einem vermeintlichen Dating-Partner verabredet, wie die Polizei der Hansestadt am Mittwoch mitteilte. Als er am vereinbarten Treffpunkt ankam, führte ihn der Unbekannte zu einem Feldweg.

Vermisstensuche nach Hauseinsturz in Görlitz: Trümmer werden per Hand abgetragen

In Görlitz haben Rettungskräfte am Mittwoch in den Trümmern eines mutmaßlich nach einer Gasexplosion eingestürzten Wohnhauses weiter nach drei Vermissten gesucht. Dabei müsse das zerstörte Gebäude "zum großen Teil von Hand in Form einer Menschenkette" abgetragen werden, berichtete die Polizei in der sächsischen Stadt. Auch die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks vom Montag liefen derzeit weiter, hieß es von den Beamten.

Textgröße ändern: