The National Times - Zehn Jahre Haft für Tötung von Mann mit 22 Messerstichen auf Feier in Hessen

Zehn Jahre Haft für Tötung von Mann mit 22 Messerstichen auf Feier in Hessen


Zehn Jahre Haft für Tötung von Mann mit 22 Messerstichen auf Feier in Hessen
Zehn Jahre Haft für Tötung von Mann mit 22 Messerstichen auf Feier in Hessen / Foto: © AFP/Archiv

Das Landgericht im hessischen Hanau hat einen 35-Jährigen wegen der Tötung eines Manns auf einer Feier zu zehn Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Die zuständige Kammer sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der 35-Jährige im Juni auf einer Feier mit einem 37-Jährigen in einen Streit geraten war.

Textgröße ändern:

Im Verlauf der Auseinandersetzung stach der 35-Jährige mit einem Messer 22 Mal auf den 37-Jährigen ein. Anschließend flüchtete er mit einem Sprung aus dem Fenster, bei dem er sich verletzte. Laut Urteil handelte der Mann im Zustand verminderter Schuldfähigkeit. Vor der Tat hatte er Alkohol getrunken und Drogen genommen.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Toter Mann auf Parkplatz in Baden-Württemberg: 41-Jähriger wurde erschossen

Nach dem Fund eines toten Manns in einem Auto im baden-württembergischen Neuenbürg steht fest, dass der 41-Jährige erschossen wurde. Das hätten die Feststellungen der Rechtsmedizin ergeben, teilten die Polizei in Pforzheim und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Mittwoch mit. Das opfer war Ende Februar leblos in einem geparkten Auto gefunden worden. Die Ermittler gehen von einem Verbrechen aus.

Prozess gegen Aktivisten wegen Blockade von Leipziger Flughafen eingestellt

Ein Berufungsverfahren gegen zwei Klimaaktivisten wegen einer Blockade am Flughafen Leipzig/Halle ist eingestellt worden. Das bestätigte ein Sprecher des Landgerichts Leipzig am Mittwoch. Hintergrund sei, dass den Angeklagten kein strafrechtliches Verhalten nachgewiesen werden könne, sagte der Sprecher zu der Entscheidung vom Dienstag.

Bayern: Arbeiter fällt von umstürzendem Gerüst und stirbt

Im bayerischen Vilsbiburg ist ein Arbeiter beim Aufbau eines Gerüstes gestorben. Der 53-Jährige befand sich am Dienstag auf dem Gerüst, als dieses aus bislang unbekannten Gründen umkippte, wie die Polizei am Mittwoch in Straubing mitteilte.

Bundesregierung beschließt Strafverschärfung bei Vergewaltigung mit K.O.-Tropfen

Wer unter Einsatz sogenannter K.O.-Tropfen eine Vergewaltigung oder einen Raub begeht, soll künftig mit mindestens fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch auf Vorschlag von Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) beschloss. Mit der Gesetzesverschärfung soll demnach der besonderen Gefährlichkeit Rechnung getragen werden, die von K.O.-Tropfen ausgeht.

Textgröße ändern: