The National Times - Millionenbetrug mit Coronatests: Drei Jahre Haft für Mann in Köln

Millionenbetrug mit Coronatests: Drei Jahre Haft für Mann in Köln


Millionenbetrug mit Coronatests: Drei Jahre Haft für Mann in Köln
Millionenbetrug mit Coronatests: Drei Jahre Haft für Mann in Köln / Foto: © AFP/Archiv

Das Landgericht Köln hat einen 61-Jährigen wegen Betrugs im Zusammenhang mit Coronatestzentren zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Mann wurde am Montag wegen Betrugs in 15 Fällen schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Die Ermittler gingen von rund 216.000 falsch abgerechneten Coronatests aus. Der mutmaßliche Schaden belief sich laut Anklage auf rund 3,2 Millionen Euro.

Textgröße ändern:

Laut Anklage soll der 61-Jährige gemeinsam mit einer ursprünglich Mitangeklagten in der Coronapandemie mehrere Testzentren in Köln, Leverkusen und Essen betrieben haben. Über eine gemeinsame Firma sollen dabei massenhaft nicht erfolgte Bürgertests gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet worden sein. Das Verfahren gegen die 63-jährige Mitangeklagte wurde wegen geringer Schuld eingestellt.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

Sechseinhalb Jahre Haft für Sporttrainer aus Hessen wegen sexuellen Missbrauchs

Das Landgericht im hessischen Marburg hat einen Kampfsporttrainer wegen sexuellen Missbrauchs zu sechseinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen besonders schwerer sexueller Nötigung und Körperverletzung, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Die zuständige Kammer sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass der Mann seine Opfer betäubt und dann sexuell missbraucht hatte.

Frauenleiche in Auto in Baden-Württemberg: Obduktion bestätigt Tod durch Messerstiche

Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Auto nahe dem baden-württembergischen Bad Rappenau hat die Obduktion eine gewaltsame Todesursache bestätigt. Die 39-Jährige starb infolge mehrerer Messerstiche, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Heilbronn am Dienstag mitteilten. Der Verdacht eines Tötungsdelikts bestätigte sich damit. Die Frauenleiche war am Donnerstag in einem Wagen auf einem Feldweg gefunden worden.

Nutzung von Artikeln durch Onlinedienste: EU-Länder dürfen Verlage unterstützen

Im Streit über die Nutzung von Presseartikeln durch Onlinedienste hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg Verlagen den Rücken gestärkt. EU-Staaten dürfen die Presse gegenüber digitalen Dienstleistern unterstützen und eine angemessene Vergütung für Medienunternehmen vorsehen, wie der EuGH am Dienstag entschied. In dem Fall ging es um Regelungen aus Italien; geklagt hatte Meta. (Az. C-797/23)

Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe in mehreren Bundesländern

Mit Durchsuchungen in mehreren Bundesländern ist der Zoll am Dienstag gegen mutmaßliche Schwarzarbeit im Baugewerbe vorgegangen. Mehr als 200 Einsatzkräfte durchsuchten 19 Wohnungen und Geschäftsräume in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen, wie die Staatsanwaltschaft Würzburg und das Hauptzollamt Schweinfurt mitteilten. Im Fokus stehe eine mutmaßliche Tätergruppierung aus Südosteuropa. Insgesamt soll zwischen 2022 und 2025 ein Schaden von rund anderthalb Millionen Euro entstanden sein.

Textgröße ändern: