The National Times - Geiseln unverletzt aus Bank in Sinzig befreit: Mindestens ein Täter auf der Flucht

Geiseln unverletzt aus Bank in Sinzig befreit: Mindestens ein Täter auf der Flucht


Geiseln unverletzt aus Bank in Sinzig befreit: Mindestens ein Täter auf der Flucht
Geiseln unverletzt aus Bank in Sinzig befreit: Mindestens ein Täter auf der Flucht / Foto: © AFP

Eine Geiselnahme in einer Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig hat am Freitag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Zwei in einem Tresorraum eingeschlossene Geiseln wurden am Nachmittag unverletzt befreit, während mindestens ein Täter weiter auf der Flucht war, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Polizei war am Freitagmorgen durch einen automatisierten Notruf alarmiert worden. Ein Großaufgebot von Beamten umstellte viele Stunden lang das Bankgebäude, auch Spezialkräfte waren im Einsatz. Kontakt zu den Tätern gab es keinen, wie ein Polizeisprecher vor Ort sagte.

Den Ermittlungen zufolge passte mindestens ein männlicher Täter, der mit einem weißen Overall - ähnlich einem Imkeranzug - bekleidet war, gegen 09.00 Uhr den Fahrer eines Geldtransporter ab und entwendete diesem einen Behälter mit Bargeld. Anschließend wurden zwei Menschen, darunter der Mitarbeiter des Transportunternehmens, durch den oder die Täter in einem separaten Raum in der Bankfiliale eingeschlossen. Bei dem zweiten Betroffenen soll es sich Medienberichten zufolge um einen Bankmitarbeiter gehandelt haben.

Die Polizei vermutet, dass der oder die Täter noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus der Bank flüchteten. Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Täter in der Bankfiliale befinden, wurde diese nach Polizeiangaben weiträumig abgesperrt. Am Nachmittag stürmten Spezialkräfte der Polizei das Gebäude. Dabei wurden die beiden Geiseln aus dem Tresorraum befreit. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet blieben ohne Erfolg.

Kriminaltechniker sicherten Spuren, auch Zeugen wurden befragt. Zur Beute wurden keine Angaben gemacht. Ein Polizeisprecher sagte vor Ort, er gehe davon aus, dass von dem Täter oder den Tätern keine Gefahr ausgehe.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt

Nur wenige Wochen nach dem Tod der Country-Musik-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem ehemaligen Manager und ihrem Neffen ein Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, beantragte Partons langjähriger Manager Danny Nozell eine einstweilige Verfügung gegen ihren Neffen Bryan Seaver, dem er eine "eskalierende Drohkampagne" vorwarf, um Geld aus den Unternehmen der verstorbenen Sängerin zu erpressen.

Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert

Die in Russland inhaftierte Theaterregisseurin und Kriegsgegnerin Jewgenija Berkowitsch ist nach Angaben ihrer Anwältin im Gefängnis auf 42 Kilogramm abgemagert. "Sie ist wieder in eine Strafzelle gesteckt worden", sagte Ksenia Karpinskaja der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge ist es das dritte Mal, dass die 41-Jährige in Isolationshaft musste.

Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht

Wenige Tage nach ihrem Wahlsieg in Berlin ist die Linkspartei wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen in die Defensive geraten. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhoben am Mittwoch Abgeordnete aller anderen Fraktionen schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität. Die Linke wertete die Kritik als Manöver, sie nach dem Wahlsieg von der Übernahme der Landesregierung in Berlin abzuhalten.

Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit am Mittwoch hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Textgröße ändern: