The National Times - Drei Wanderer sterben bei Vulkanausbruch in Indonesien - 17 Vermisste gefunden

Drei Wanderer sterben bei Vulkanausbruch in Indonesien - 17 Vermisste gefunden


Drei Wanderer sterben bei Vulkanausbruch in Indonesien - 17 Vermisste gefunden
Drei Wanderer sterben bei Vulkanausbruch in Indonesien - 17 Vermisste gefunden / Foto: © ndonesia’s disaster mitigation agency (BNPB)/AFP

Bei einem Vulkanausbruch in Indonesien sind drei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handele es sich um Wanderer, die trotz Warnungen in dem Gebiet auf der Insel Halmahera unterwegs gewesen seien, teilte die Polizei am Freitag mit. Zwei der Toten stammen demnach aus Singapur. 17 weitere Wanderer, die nach der Eruption zunächst vermisst worden waren, wurden lebend gefunden.

Textgröße ändern:

Über dem Vulkan Dukono stieg eine zehn Kilometer hohe Aschewolke in den Himmel. Wegen einer verstärkten Aktivität des Vulkans war das Gebiet rund um den Dukono schon im April für Besucher gesperrt worden. Wie der Bergführer Alex Djangu der Nachrichtenagentur AFP sagte, hielten sich zum Zeitpunkt der Eruption zwei Touristengruppen am Kraterrand auf. Er selbst sei mit zwei deutschen Wanderern in einem "sicheren" Bereich gewesen.

Aus Sicherheitsgründen konnten die drei Leichen zunächst nicht geborgen werden, wie der Polizeichef des Bezirks North Halmahera, Erlichson Pasaribu, sagte. Wegen anhaltender Eruption sei die Lage weiterhin zu unsicher für einen Such- und Bergungseinsatz. Mehrere Wanderer, die sich leicht verletzt hatten, konnten aber ins Krankenhaus gebracht werden.

Indonesien liegt mit seinen fast 130 aktiven Vulkanen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Ein Jahr im Amt: Papst Leo XIV. fühlt sich "gesegnet"

Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch in Süditalien sein erstes Amtsjubiläum gefeiert. Er fühle sich "gesegnet", sagte das Oberhaupt der Katholiken am Freitag in Pompeji. "Was für ein wunderschöner Tag, so viele Segnungen", sagte der Papst am Marienwallfahrtsort in der süditalienischen Stadt zu den dort versammelten Gläubigen, unter ihnen viele kranke und behinderte Menschen.

Vorfall mit Maddie-Verdächtigem: Polizei in Kiel ermittelt wegen Körperverletzung

Nach einem Vorfall in Kiel wird gegen den Verdächtigen im Fall des 2007 verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann wegen Körperverletzung ermittelt. Die Polizei in der schleswig-holsteinischen Stadt bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag, dass ein Strafverfahren wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung eingeleitet wurde. Gegen wen in dem Zusammenhang neben Christian B. noch ermittelt wird, ist nicht bekannt.

Fußfessel für Täter: Bundestag beschließt besseren Gewaltschutz für Frauen

Elektronische Fußfessel und verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings für Täter: Nach dem Vorbild Spaniens sollen Frauen in Deutschland besser vor häuslicher Gewalt geschützt werden. Der Bundestag beschloss dazu am Freitag mit großer Mehrheit die Reform des Gewaltschutzgesetzes. Politiker aller Fraktionen lobten insbesondere die elektronische Fußfessel als wirksames Mittel zum besseren Schutz von Frauen. Der Opposition gehen die geplanten Maßnahmen indes nicht weit genug.

Mehrere Täter nehmen Geiseln in Bank in rheinland-pfälzischem Sinzig

In Sinzig in Rheinland-Pfalz haben mehrere Täter nach Polizeiangaben Geiseln in einer Bank genommen. Bei einer Geisel handele es sich um den Fahrer eines Geldtransporters, teilte die Polizei am Freitagvormittag in Koblenz mit. Es seien zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort.

Textgröße ändern: