The National Times - Mexikos Präsidentin: Armee hatte keine Kenntnis von Anwesenheit möglicher US-Agenten

Mexikos Präsidentin: Armee hatte keine Kenntnis von Anwesenheit möglicher US-Agenten


Mexikos Präsidentin: Armee hatte keine Kenntnis von Anwesenheit möglicher US-Agenten
Mexikos Präsidentin: Armee hatte keine Kenntnis von Anwesenheit möglicher US-Agenten / Foto: © AFP/Archiv

Mexikos Armee hat nach Angaben von Präsidentin Claudia Sheinbaum keine Kenntnis von der Anwesenheit von US-Geheimdienstmitarbeitern gehabt, die kürzlich während einer Drogenbekämpfungsaktion im Grenzstaat Chihuahua bei einem Autounfall ums Leben kamen. "Offensichtlich wusste das Militär nicht, dass Personen beteiligt waren, die keine mexikanischen Staatsbürger waren (...), dass Ausländer an dem Einsatz teilnahmen", sagte Sheinbaum am Mittwoch vor Journalisten. Sheinbaum sagte, die Regierung untersuche einen möglichen Verstoß gegen nationale Sicherheitsgesetze in dem noch immer undurchsichtigen Vorfall.

Textgröße ändern:

US-Medienberichten zufolge handelte es sich bei den US-Ausbildern um Mitarbeiter des Auslandsgeheimdienstes CIA.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sagte nach Sheinbaums Äußerungen, Präsident Donald Trump sei der Ansicht, "etwas Mitgefühl von Claudia Sheinbaum wäre für die beiden verlorenen amerikanischen Leben durchaus angebracht". Die Trump-Regierung wünsche sich "mehr Zusammenarbeit", sagte Leavitt Journalisten.

Auf der Rückkehr von einer Großrazzia waren am Sonntag in Mexiko vier Drogenfahnder bei einem Autounfall getötet worden - unter ihnen auch zwei US-Ausbilder. Insgesamt seien fünf Einsatzwagen im Konvoi auf der Rückfahrt von dem Einsatz im Norden des Landes gewesen, teilte am Sonntag die Staatsanwaltschaft mit. Auf einmal sei das führende Auto von der Straße abgekommen und in eine Schlucht gestürzt.

Die vier Insassen seien getötet worden, erklärte Staatsanwalt César Jáuregui. Die zwei US-Bürger an Bord waren offizielle Vertreter der US-Botschaft in Mexiko-Stadt gewesen, diese bestätigte den Tod der Beamten. Es habe sich um "Ausbilder" gehandelt, die im Rahmen einer Anti-Drogen-Kooperation zwischen den USA und Mexiko "Trainingsaufgaben erfüllten", erklärte Jáuregui. Bei dem Einsatz vor dem Unfall seien im nördlichen Bundesstaat Chihuahua sechs illegale Drogenlabore durchsucht worden. Vorangegangen seien dreimonatige Ermittlungen.

T.Ward--TNT

Empfohlen

JVA Gablingen: Landgericht Augsburg lässt Anklage wegen Gefangenenmisshandlung zu

Im Fall der mutmaßlichen Misshandlung von Gefangenen in der bayerischen Justizvollzugsanstalt (JVA) Augsburg-Gablingen hat das Landgericht Augsburg die Anklage der Staatsanwaltschaft unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen. Ein Termin für den Prozessbeginn stehe noch nicht fest, der Vorsitzende Richter stimme den Zeitplan mit den Verfahrensbeteiligten ab, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Angeklagt sind die ehemalige Leiterin und die ehemalige stellvertretende Leiterin des Gefängnisses sowie elf Mitglieder der sogenannten Sicherungsgruppe.

Illegale Zigarettenproduktion in Nordrhein-Westfalen: Wohl 28 Millionen Euro Schaden

Durch die illegale Produktion von gefälschten Markenzigaretten in Nordrhein-Westfalen ist mutmaßlich ein Steuerschaden in Höhe von etwa 28 Millionen Euro entstanden. Das teilten das Zollfahndungsamt Essen und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Donnerstag mit - zwei Tage nach einer Razzia, bei der 21 Menschen festgenommen worden waren. Die Beschuldigten kamen in Untersuchungshaft.

Betrüger erbeuten mittleren sechsstelligen Betrag von 85-Jähriger

Betrüger haben von einer 85-Jährigen aus Schleswig-Holstein Schmuck und Bargeld im Wert eines mittleren sechsstelligen Betrags erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche des falschen Polizisten herein, wie die echten Beamten am Donnerstag in der Landeshauptstadt Kiel mitteilten. Demnach rief ein vermeintlicher Polizist die 85-Jährige aus Altenholz am Mittwoch an. Er gab an, ihre ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht.

Zwei junge Männer sterben bei Autounfall in Brandenburg

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Brandenburg sind zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren gestorben. Sie stammten aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt, wie die Polizei am Donnerstag in Neuruppin mitteilte. Sie waren am Freitagabend auf einer Landstraße im Landkreis Ostprignitz-Ruppin unterwegs und prallten mit ihrem Wagen gegen einen Baum.

Textgröße ändern: