The National Times - Razzia in nordrhein-westfälischer Transportbranche - Festnahmen und Waffenfunde

Razzia in nordrhein-westfälischer Transportbranche - Festnahmen und Waffenfunde


Razzia in nordrhein-westfälischer Transportbranche - Festnahmen und Waffenfunde
Razzia in nordrhein-westfälischer Transportbranche - Festnahmen und Waffenfunde / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer großangelegten Razzia wegen Schwarzarbeit in der Transportbranche sind am Donnerstag sechs Männer festgenommen worden. Sie sind zwischen 34 und 45 Jahre alt und wurden in Köln und Langenfeld in Nordrhein-Westfalen aufgegriffen, wie die Staatsanwaltschaft, das Hauptzollamt und das Landesamt zur Bekämpfung von Finanzkriminalität gemeinsam in Köln mitteilten.

Textgröße ändern:

Mehr als 560 Einsatzkräfte durchsuchten seit den frühen Morgenstunden zeitgleich 55 Wohnungen, Fahrzeuge und die Geschäftsräume von mehreren Transportfirmen vor allem in Nordrhein-Westfalen, vereinzelt aber auch in Hessen, Bayern, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Berlin. Dabei wurden unter anderem eine schussbereite Kriegswaffe vom Typ AK-47 und mehrere geladene Handfeuerwaffen gefunden.

Außerdem beschlagnahmten die Beamten mehr als 600.000 Euro in bar, mehrere Luxusuhren und Goldmünzen sowie kleinere Mengen Kokain und einen Karton voller unversteuerter Zigaretten. Bis zum Abend hofften die Ermittler auch mit Hilfe von IT-Forensikern Vermögensarreste von mehr als 30 Millionen Euro zu vollstrecken.

Insgesamt wird gegen 38 Menschen ermittelt. 14 von ihnen sollen als Bande mehrere Transportfirmen betrieben und dabei ihre Arbeitnehmer nicht oder nicht richtig zur Sozialversicherung angemeldet sowie ihnen Schwarzlöhne ausbezahlt haben. Die übrigen Beschuldigten sollen als Gehilfen gehandelt haben. Der geschätzte Schadensbetrag liegt bei 34 Millionen Euro.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Erdbeben in Venezuela: USA kündigen "sofortige" Entsendung von Rettungskräften an

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela haben die USA die sofortige Entsendung von Rettungskräften angekündigt. "Amerika steht in dieser schwierigen Zeit an der Seite des venezolanischen Volkes", erklärte Außenminister Marco Rubio am Donnerstag im Onlinedienst X. Auf Anweisung von Präsident Donald Trump würden unverzüglich Such- und Rettungsmannschaften, medizinische Ressourcen und humanitäre Hilfe in das südamerikanische Land gesandt.

Nach Badeunfall von Brüdern in Rhein-Herne-Kanal: Auch 19-Jähriger gestorben

Nach dem Tod eines 14-Jährigen infolge eines dramatischen Badeunfalls im Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen ist auch dessen 19-jähriger Bruder gestorben. Wie die Polizei in Gelsenkirchen am Donnerstag mitteilte, erlag er seinen Verletzungen. Die beiden Gladbecker waren am Sonntagabend in dem Kanal bei Gelsenkirchen untergegangen.

Erdbeben in Venezuela: Regierung meldet mindestens 32 Tote und mehr als 700 Verletzte

Bei den schweren Erdbeben in Venezuela sind nach Angaben der Regierung mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 700 Menschen seien verletzt worden, teilte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez am Donnerstag mit. "Zur Stunde liegen uns Meldungen über 32 Todesopfer" und "mehr als 700 Verletzte" vor, sagte Rodríguez in einer Fernsehansprache. Sie wies allerdings darauf hin, dass noch keine Daten aus dem Bundesstaat La Guaira vorliegen, der an die Hauptstadt Caracas grenzt und nach Angaben von Rodríguez am stärksten betroffen ist.

Schwere Schäden und Panik durch Doppel-Erdbeben in Venezuela - Notstand ausgerufen

Venezuela ist innerhalb von einer Minute von zwei heftigen Erdbeben erschüttert worden, die Häuser zum Einstürzen brachten und vielerorts Panik auslösten. Unter anderem wurde der internationale Flughafen von Caracas so schwer beschädigt, dass er geschlossen werden musste. Präsidentin Delcy Rodríguez rief wegen des Doppel-Bebens am Mittwochabend (Ortszeit) den Notstand aus. Behördenangaben zufolge wurden Menschen verletzt, Informationen über mögliche Todesopfer lagen zunächst nicht vor.

Textgröße ändern: