The National Times - Rund 250 Fälle von Urkundenfälschung: Mehr als sieben Jahre Haft in Niedersachsen

Rund 250 Fälle von Urkundenfälschung: Mehr als sieben Jahre Haft in Niedersachsen


Rund 250 Fälle von Urkundenfälschung: Mehr als sieben Jahre Haft in Niedersachsen
Rund 250 Fälle von Urkundenfälschung: Mehr als sieben Jahre Haft in Niedersachsen / Foto: © AFP/Archiv

Unter anderem wegen des Verkaufs gefälschter Urkunden in 254 Fällen ist ein Mann in Stade zu sieben Jahren Haft und vier Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht in der niedersächsischen Stadt sprach den 33-Jährigen nach Angaben einer Sprecherin vom Montag wegen Urkundenfälschung, Anstiftung zu Brandstiftung, Betrugs sowie mehrerer weiterer Delikte schuldig.

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Laut Anklage hatte der Mann über das Internet unter anderem gefälschte Führungszeugnisse, Schulungsbescheinigungen und Urkunden für angebliche Ehrendoktortitel verkauft. Die Fälschungen fertigte er demnach selbst an. Eine 62-jährige Helferin und ein 26-jähriger Helfer des Manns wurden in dem Prozess unter anderem wegen Geldwäsche zu eineinhalb Jahren sowie einem Jahr und vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Der Hauptbeschuldigte wurde außerdem wegen Anstiftung zu Brandstiftung und weiterer Vorwürfe verurteilt. Laut Anklage hatte er eine Polizistin beleidigt und bedroht. Außerdem zahlte er einen kleinen Geldbetrag, um ein Auto anzünden zu lassen. Dabei handelte es sich demnach um eine Racheakt, nachdem er wegen der Vorlage gefälschter Zeugnisse von einer Prüfung zur Teilnahme an Feuerwehreinsätzen ausgeschlossen worden war.

Die Mitangeklagten hatten für den Hauptangeklagten unter anderem Gelder entgegengenommen sowie Zahlungsflüsse durch Buchungen verschleiert. Der Tatzeitraum begann der Anklage zufolge im Juli 2022. Das Urteil in dem Prozess fiel bereits am Freitag. Parallel ordnete das Gericht darüber hinaus Einziehung der durch die Taten erwirtschafteten Einnahmen an.

M.Wilson--TNT

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