The National Times - Ex-Gouverneur von Kursk wegen Korruptionsvorwürfen zu Straflager verurteilt

Ex-Gouverneur von Kursk wegen Korruptionsvorwürfen zu Straflager verurteilt


Ex-Gouverneur von Kursk wegen Korruptionsvorwürfen zu Straflager verurteilt
Ex-Gouverneur von Kursk wegen Korruptionsvorwürfen zu Straflager verurteilt / Foto: © Service de presse unifié du système judiciaire de la région de Koursk/AFP

Wegen Korruptionsvorwürfen ist ein früherer Gouverneur der an die Ukraine angrenzenden westrussischen Region Kursk zu 14 Jahren Straflager verurteilt worden. Gegen Alexej Smirnow wurde auch eine Geldstrafe von 400 Millionen Rubel (umgerechnet mehr als 4,3 Millionen Euro) verhängt, wie das zuständige Gericht in Kursk am Montag mitteilte.

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Smirnow soll im Zusammenhang mit der Vergabe von öffentlichen Aufträgen für den Bau von Verteidigungsanlagen zusammen mit zwei Komplizen umgerechnet mehr als 216.000 Euro Schmiergeld erhalten haben. Laut Gericht bekannte der Ex-Gouverneur sich schuldig.

Die Ukraine hatte im August 2024, als Smirnow Interims-Gouverneur war, bei einer Offensive in Kursk große Gebiete der Region einnehmen können. Die ukrainischen Einheiten wurden im Frühjahr 2025 wieder zurückgedrängt, die russische Armee wurde dabei von tausenden nordkoreanischen Soldaten unterstützt.

Smirnow war im September 2024 inmitten der ukrainischen Offensive zum Gouverneur gewählt worden, im folgenden Dezember aber zurückgetreten. Er wurde schließlich im April 2025 festgenommen.

Russland hat eine große Anti-Korruptionskampagne gegen politische und militärische Verantwortliche der Region gestartet, denen vorgeworfen wird, den ukrainischen Vormarsch nicht verhindert zu haben. Smirnows Vorgänger als Gouverneur, der spätere Verkehrsminister Roman Starowoit, nahm sich im vergangenen Jahr das Leben. Er hatte kurz zuvor sein Ministeramt verloren - und sollte Gerüchten zufolge wegen Korruption festgenommen werden.

F.Adams--TNT

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