The National Times - Prozess gegen mutmaßlichen Huthi-Rebell in München begonnen

Prozess gegen mutmaßlichen Huthi-Rebell in München begonnen


Prozess gegen mutmaßlichen Huthi-Rebell in München begonnen
Prozess gegen mutmaßlichen Huthi-Rebell in München begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Vor dem Oberlandesgericht München hat am Montag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Huthi-Rebellen begonnen, der an Operationen gegen Israel beteiligt gewesen sein soll. Der jemenitische Staatsangehörige Hussein H. soll laut Anklage der Bundesanwaltschaft als Heranwachsender Mitglied in einer terroristischen Vereinigung im Ausland gewesen sein. Für den Prozess wurden Termine bis Mitte Mai angesetzt.

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H. wurde im Mai vergangenen Jahres in Bayern festgenommen. Er soll sich laut Anklage zum Kämpfer haben ausbilden lassen und Anfang 2023 für kurze Zeit in der jemenitischen Provinz Mareb an Gefechten der sogenannten Huthi-Bewegung beteiligt gewesen sein. Die Bewegung nahm laut Bundesanwaltschaft an einer von der radikalislamischen Hamas organisierten Operation gegen Israel teil.

Die Huthi-Miliz kontrolliert einen Großteil des von einem Bürgerkrieg gezeichneten Jemen. Sie wird vom Iran unterstützt und gehört neben der radikalislamischen Hisbollah im Libanon und der islamistischen Hamas im Gazastreifen zu einer selbsternannten "Achse des Widerstands" gegen Israel und die USA. Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

Nach dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 und der dadurch ausgelösten Eskalation im Nahen Osten beteiligte sich die Huthi-Miliz unter anderem an Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel. Sie verübte zudem Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer. Die Bundesanwaltschaft stuft dieses Vorgehen nach eigenen Angaben als "Terroroperation" gegen Israel und "terroristische Angriffe" auf die zivile Schifffahrt ein.

F.Harris--TNT

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