The National Times - Große Mengen giftiger Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt - Anklage

Große Mengen giftiger Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt - Anklage


Große Mengen giftiger Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt - Anklage
Große Mengen giftiger Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt - Anklage / Foto: © AFP/Archiv

Weil er große Mengen belasteter Böden und gefährlicher Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Dortmund Anklage gegen einen 63-Jährigen erhoben. Die Ermittler werfen ihm unter anderem unerlaubten Umgang mit Abfällen und das illegale Betreiben genehmigungsbedürftiger Anlagen vor, wie die Polizei in Recklinghausen und die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten.

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Seit Januar 2024 soll der Mann mit weiteren Mittätern die belasteten Böden teilweise umdeklariert und mit unbelasteten Material vermischt haben. Diese Abfälle soll er dann an dafür nicht zugelassenen Orten abgelagert haben. Gegenüber den Auftraggebern und Behörden soll er eine ordnungsgemäße Entsorgung vorgetäuscht haben.

Bevor die Anlage in Bottrop überhaupt genehmigt wurde, soll der 63-Jährige von dort mehr als 700 Lastwagenladungen Bodenmaterial binnen kurzer Zeit umgeschlagen haben. Er soll 23.000 Tonnen belasteter Böden angenommen, zwischengelagert und anschließend zu einem Betriebsgelände nach Selfkant gebracht haben, um sie dort ohne Genehmigung dauerhaft zu lagern.

Die Böden seien sehr hoch belastet gewesen. Eine ordnungsgemäße Entsorgung hätte mindestens 1,3 Millionen Euro gekostet. Im Zusammenhang mit einer Baustelle in Dortmund soll er rund 24.000 Tonnen belasteter Böden in dafür nicht zugelassene Tagebaue nach Kamp-Lintfort gebracht haben. Den Auftraggebern soll er eine ordnungsgemäße Entsorgung vorgespiegelt haben. Dadurch sei ein Schaden von mehr als 360.000 Euro entstanden.

Der Mann ist wegen Umweltdelikten bereits vorbestraft. Er sitzt seit Oktober in Untersuchungshaft. Über die Eröffnung eines Verfahrens muss das Landgericht Dortmund entscheiden.

W.Phillips--TNT

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