The National Times - Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Sachsen und Brandenburg

Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Sachsen und Brandenburg


Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Sachsen und Brandenburg
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Sachsen und Brandenburg / Foto: © AFP/Archiv

Hunderte Feuerwehrkräfte haben am Donnerstag weiter gegen zwei große Waldbrände im Osten Deutschlands gekämpft. In Sachsen weitete sich der Waldbrand weiter aus, wie das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Nachmittag mitteilte. Ursächlich sei die Veränderung der Wetterlage mit der Drehung der Windrichtung aus Osten. Die Bekämpfung der Feuer sei deshalb derzeit darauf gerichtet, ein weiteres Übergreifen aus Tschechien zu verhindern.

Textgröße ändern:

Die Brandentwicklung verlaufe nach wie vor dynamisch. "Die Einsatzkräfte geben dabei ihr Möglichstes, um die Feuer weiter einzudämmen", hieß es weiter. Insgesamt waren rund 340 Feuerwehrleute im Einsatz, dazu 30 Kräfte des Technischen Hilfswerks und von Hilfsorganisationen. Unterstützt wurden sie von zwei Wasserwerfern der Landespolizei, drei Lösch- sowie einem Koordinationshubschrauber der Bundeswehr, fünf Helikoptern von Bundes- und Landespolizei sowie zwei Löschhubschraubern einer privaten Firma.

Ein Teilstück der Elbe wurde zur Wasserentnahme gesperrt. Der sächsische Innenminister Armin Schuster (CDU) und Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) waren zudem am Donnerstag auf deutscher und tschechischer Seite im Brandgebiet, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

In Brandenburg entspannte sich die Lage hingegen: Der Großbrand in der Nähe der Stand Falkenberg war den Behörden zufolge unter Kontrolle. Am Mittwochabend seien zwar einzelne Glutnester wieder aufgeflammt. Im Verlauf der Nacht habe sich die Lage aber wieder deutlich entspannt, teilte der Landkreis Elbe-Elster am Donnerstag mit. Es gebe derzeit keine offenen Feuer mehr.

Unter Beobachtung standen jedoch zahlreiche Glutnester mit Temperaturen zwischen 40 und 180 Grad. Es komme jetzt vor allem darauf an, "die vorhandenen Glutnester im Großbrandgebiet weiter einzudämmen und in Schach zu halten", hieß es weiter. Das hänge auch von Thermikverhältnissen und sonstigen Wetterbedingungen ab.

Rund 320 Kräfte aus mehreren Landesteilen Brandenburgs waren im Einsatz. Unterstützt wurden sie von einem Pionierpanzer der Bundeswehr, der Schneisen im Gelände angelegte, um den Brand weiter eindämmen zu können. Bundeswehrhubschrauber löschten zudem aus der Luft, und ein Polizeihelikopter erkundete parallel das Gelände per Wärmekamera nach Einsatzschwerpunkten.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

13-Jähriger in Hamburg als mutmaßlicher Auftragsmörder festgenommen

In Hamburg hat die Polizei einen 13 Jahre alten Jungen als mutmaßlichen Auftragsmörder festgenommen. Auf Grundlage bisheriger Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, "dass das Kind zuvor den Auftrag erhalten hatte", jemanden in Hamburg zu töten, wie eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag mitteilte. Der aus den Niederlanden stammende Junge wurde demnach schon im Juni im Stadtteil St. Pauli festgenommen.

JVA Gablingen: Landgericht Augsburg lässt Anklage wegen Gefangenenmisshandlung zu

Im Fall der mutmaßlichen Misshandlung von Gefangenen in der bayerischen Justizvollzugsanstalt (JVA) Augsburg-Gablingen hat das Landgericht Augsburg die Anklage der Staatsanwaltschaft unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen. Ein Termin für den Prozessbeginn stehe noch nicht fest, der Vorsitzende Richter stimme den Zeitplan mit den Verfahrensbeteiligten ab, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Angeklagt sind die ehemalige Leiterin und die ehemalige stellvertretende Leiterin des Gefängnisses sowie elf Mitglieder der sogenannten Sicherungsgruppe.

Illegale Zigarettenproduktion in Nordrhein-Westfalen: Wohl 28 Millionen Euro Schaden

Durch die illegale Produktion von gefälschten Markenzigaretten in Nordrhein-Westfalen ist mutmaßlich ein Steuerschaden in Höhe von etwa 28 Millionen Euro entstanden. Das teilten das Zollfahndungsamt Essen und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Donnerstag mit - zwei Tage nach einer Razzia, bei der 21 Menschen festgenommen worden waren. Die Beschuldigten kamen in Untersuchungshaft.

Betrüger erbeuten mittleren sechsstelligen Betrag von 85-Jähriger

Betrüger haben von einer 85-Jährigen aus Schleswig-Holstein Schmuck und Bargeld im Wert eines mittleren sechsstelligen Betrags erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche des falschen Polizisten herein, wie die echten Beamten am Donnerstag in der Landeshauptstadt Kiel mitteilten. Demnach rief ein vermeintlicher Polizist die 85-Jährige aus Altenholz am Mittwoch an. Er gab an, ihre ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht.

Textgröße ändern: