The National Times - Polizei folgt Fußspuren kilometerweit - Festnahme von Einbrechern in verschneitem Wald

Polizei folgt Fußspuren kilometerweit - Festnahme von Einbrechern in verschneitem Wald


Polizei folgt Fußspuren kilometerweit - Festnahme von Einbrechern in verschneitem Wald
Polizei folgt Fußspuren kilometerweit - Festnahme von Einbrechern in verschneitem Wald / Foto: © AFP/Archiv

Kilometerweit haben Polizisten in Niedersachsen die Fußspuren mutmaßlicher Einbrecher durch den Schnee verfolgt und zwei Verdächtige dingfest gemacht. Die Abdrücke zogen sich durch ein Waldgebiet und über Feldwege zwischen Bösinghausen und Ebergötzen, wie die Polizei in Göttingen am Donnerstag mitteilte. Beide Orte liegen rund drei Kilometer auseinander. Die Verdächtigen wurden demnach an einem Baum gefasst, hinter dem sie sich verstecken wollten. Sie kamen anschließend in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Beamten sollen die Männer im Alter von 31 und 32 Jahren am Montag in ein Einfamilienhaus in Bösinghausen eingebrochen sein. Sie wurden beim Herumschleichen um das Gebäude von einem Nachbarn bemerkt, der die Polizei alarmierte. Streifenwagen aus der gesamten Gegend fuhren zum Tatort, Beamte umstellten und durchsuchten das Haus.

Die Einsatzkräfte stießen auf eine aufgebrochene Terrassentür und durchwühlte Räume, die Verdächtigen waren bereits geflohen. Dabei hinterließen sie Schuhabdrücke im Schnee, die in ein angrenzendes Waldstück führten. Polizisten nahmen die Verfolgung auf und stießen zunächst auf zurückgelassenes Einbruchswerkzeug und ein Funkgerät.

Später entdeckten sie nahe dem Nachbarort Ebergötzen auch die beiden Verdächtigen und nahmen diese fest. Ein Haftrichter verhängte später Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr. Nun wird geprüft, ob die beiden Männer eventuell noch für weitere Einbrüche verantwortlich sein könnten.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Oberstes Gericht der USA berät zu Glyphosat-Klage gegen Bayer-Tochter Monsanto

Am Obersten Gericht der USA starten am Montag Anhörungen zu einer Berufungsklage von Bayer gegen ein Urteil gegen das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Es geht um den Fall Durnell - Bayer war zu einer Strafzahlung in Höhe von 1,25 Millionen Dollar (1,07 Millionen Euro) an den Mann im Bundesstaat Missouri verurteilt worden, der seine Blutkrebserkrankung auf seine Verwendung des Glyphosat-Mittels Roundup zurückgeführt hatte. Er sei nicht gewarnt worden.

Mutmaßlicher Schütze bei Korrespondenten-Dinner mit Trump erscheint erstmals vor Gericht

Der mutmaßliche Schütze während des Korrespondenten-Dinners mit US-Präsident Donald Trump in Washington wird am Montag einem Bundesgericht in der US-Hauptstadt vorgeführt. Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittler hatte der Mann ein Attentat auf "Mitglieder der Regierung" verüben wollen, wie der amtierende Justizminister Todd Blanche sagte. Trump selber sagte, nach seinem Eindruck habe der Mann einen Angriff auf ihn verüben wollen.

Trump: Schütze von Washington ist "gestört" und schrieb anti-christliches Manifest

Der mutmaßliche Attentäter beim Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump in Washington ist nach Angaben des US-Präsidenten "gestört" und hat in der Vergangenheit ein anti-christliches Manifest verfasst. "Der Typ ist krank", sagte Trump am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. "Wenn man sein Manifest liest, merkt man, dass er Christen hasst." Auch Verwandte des Mannes hätten sich "darüber beschwert", sagte Trump weiter. "Sie haben sogar die Polizei eingeschaltet. Er war ein sehr gestörter Mensch."

Schüsse in Washington: Mutmaßlicher Anschlagsversuch auf Dinner mit Trump verhindert

Bei einer Veranstaltung mit Präsident Donald Trump in Washington haben US-Sicherheitskräfte einen mutmaßlichen Anschlagsversuch verhindert. Der Präsident und seine Frau Melania blieben ebenso wie die zahlreichen Gäste beim traditionellen Korrespondenten-Dinner am Samstagabend (Ortszeit) unverletzt. Während sie im Ballsaal saßen, fielen in einem Kontrollbereich des Veranstaltungsortes Schüsse, der Täter wurde umgehend überwältigt. Trump ging davon aus, dass der Mann ein Attentat auf ihn verüben wollte.

Textgröße ändern: