The National Times - Urteil gegen Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon wegen Ausrufung des Kriegsrechts erwartet

Urteil gegen Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon wegen Ausrufung des Kriegsrechts erwartet


Urteil gegen Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon wegen Ausrufung des Kriegsrechts erwartet
Urteil gegen Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon wegen Ausrufung des Kriegsrechts erwartet / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Gut ein Jahr nach der kurzzeitigen Ausrufung des Kriegsrechts in Südkorea durch den damaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol soll am Donnerstag das Urteil gegen den Ex-Staatschef verkündet werden. Dem 65-Jährigen werden Aufstand und Machtmissbrauch vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hat die Todesstrafe gefordert, die Verteidigung pochte im Prozess auf die Unschuld des Angeklagten.

Textgröße ändern:

Yoon hatte am 3. Dezember 2024 vor dem Hintergrund eines Haushaltsstreits zeitweise das Kriegsrechts ausgerufen und Südkorea damit in eine tiefe politische Krise gestürzt. Der damalige Präsident sei von "Machtgier mit dem Ziel einer Diktatur und langfristigen Herrschaft" angetrieben gewesen, erklärte die Staatsanwaltschaft in ihrem Schlussplädoyer. Sollte das Gericht ihrem Antrag auf Todesstrafe folgen, wäre eine Hinrichtung trotzdem unwahrscheinlich: Südkorea hat die Vollstreckung der Todesstrafe faktisch seit 1997 ausgesetzt.

A.M.James--TNT

Empfohlen

43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet

Jubelnde Helfer und überglückliche Angehörige: Acht Tage nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela haben Rettungskräfte einen Mann lebend aus den Trümmern geholt. Wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde der 43-jährige Hernán Gil am Donnerstag im stark zerstörten Ort Catia La Mar aus den Trümmern eines siebenstöckigen Gebäudes geborgen. Gils Ehefrau Gusbimar González sprach von einem "Wunder" und dankte den hunderten an dem Einsatz beteiligten Helfern.

Polen will Auslieferung des in die USA geflüchteten Ex-Justizministers Ziobro

Die Staatsanwaltschaft in Polen hat angekündigt, sobald wie möglich ein Auslieferungsersuchen gegen den in die USA geflüchteten ehemaligen Justizminister Zbigniew Ziobro zu stellen. Eine Gerichtsentscheidung mache dies jetzt möglich, sagte die Sprecherin der Anklage, Anna Ptaszek, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Heftige Kritik an Plänen der Regierung zum Informationsfreiheitsgesetz

An den Plänen der Bundesregierung zur Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes gibt es heftige Kritik von Datenschützern und Verbänden sowie aus der Politik. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider warnte am Donnerstag im Gespräch mit dem RND vor einer "Abschaffung der seit zwanzig Jahren bestehenden Informationsfreiheit" und vor Diskriminierung. Die Linke sprach von einem "Angriff auf die Pressefreiheit und auf das Recht der Öffentlichkeit, staatliches Handeln zu kontrollieren".

Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet

Acht Tage nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela haben Rettungskräfte einen Mann lebend aus den Trümmern gerettet. Wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde der 43-jährige Hernán Gil am Donnerstag im stark zerstörten Ort Catia La Mar aus den Trümmern eines siebenstöckigen Gebäudes geborgen. Er wurde auf einer Trage zu einem Rettungswagen gebracht, der ihn zur Behandlung in die Hauptstadt Caracas bringen sollte.

Textgröße ändern: