The National Times - Millionendiebstahl bei Geldtransportfirma: Fast vier Jahre Haft in Stuttgart

Millionendiebstahl bei Geldtransportfirma: Fast vier Jahre Haft in Stuttgart


Millionendiebstahl bei Geldtransportfirma: Fast vier Jahre Haft in Stuttgart
Millionendiebstahl bei Geldtransportfirma: Fast vier Jahre Haft in Stuttgart / Foto: © AFP/Archiv

Wegen eines Millionendiebstahls bei einer Geldtransportfirma ist ein 32-jähriger Mann vom Landgericht Stuttgart zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Zudem wurde die Einziehung der erbeuteten Summe in Höhe von 1,25 Millionen Euro angeordnet, wie das Gericht am Montag mitteilte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern:

Nach den Feststellungen des Gerichts stahl der Angeklagte im Oktober 2022 gemeinsam mit einer bereits rechtskräftig verurteilten Mitangeklagten Bargeld in Höhe von 1,25 Millionen Euro. Laut Urteil soll die damalige Mitarbeiterin der Geldtransportfirma das Geld während ihrer Mittagspause aus dem Betrieb gebracht haben.

Anschließend setzten sich die Beschuldigten nach Serbien ab. Wo das Geld blieb, konnte bislang nicht aufgeklärt werden. Aufgrund der Schadenshöhe wertete das Gericht die Tat als besonders schweren Fall des Diebstahls. Der Angeklagte blieb nach dem Urteil weiter in Untersuchungshaft.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Mexikanische Marine verliert Kontakt zu zwei Booten der Hilfsflotte für Kuba

Die mexikanische Marine sucht eigenen Angaben zufolge nach zwei Booten der internationalen Hilfsflotte für Kuba. Es habe weder "Kommunikation noch eine Bestätigung ihrer Ankunft" in Kuba gegeben, erklärte die mexikanische Marine am Donnerstag (Ortszeit) mit Blick auf die vermissten Boote. Die beiden Boote mit neun Besatzungsmitgliedern unterschiedlicher Nationalitäten und humanitären Hilfsgütern an Bord waren der Marine zufolge am vergangenen Freitag von der südostmexikanischen Insel Isla Mujeres ausgelaufen und sollten am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche in Kubas Hauptstadt Havanna eintreffen.

Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette erhoben. Das berichteten am Donnerstag NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf gemeinsame Recherchen. In der Anklage wird der 67-Jährigen demnach unter anderem 20-facher versuchter Mord im Zusammenhang mit einem Angriff auf die US-Botschaft im Jahr 1991 in Bonn vorgeworfen.

Streit zwischen AfD-Kreisverband und Stadt Nürnberg geht in die nächste Runde

Die Stadt Nürnberg ist vor dem Bundesverwaltungsgericht erfolgreich gegen ein Urteil vorgegangen, das sie zum Austritt aus der regionalen Allianz gegen Rechtsextremismus verpflichtete. Der bayerische Verwaltungsgerichtshof muss noch einmal über den Fall verhandeln, wie das Bundesgericht in Leipzig am Donnerstagabend entschied. Es gab dabei einige Leitlinien vor. (Az. 8 C 3.25)

Venezuelas entmachteter Präsident Maduro erscheint in New York vor Gericht

Fast drei Monate nach seiner Gefangennahme durch US-Streitkräfte ist der entmachtete venezolanische Staatschef Nicolás Maduro erneut vor einem New Yorker Gericht erschienen. Die Anhörung begann am Donnerstagnachmittag (MEZ), wie US-Medien berichteten. Vor dem Gerichtsgebäude in Manhattan versammelten sich Gegner und Anhänger des gestürzten Präsidenten.

Textgröße ändern: