The National Times - Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen

Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen


Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen
Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen / Foto: © AFP/Archiv

Weil sie Frauen aus China zur Prostitution nach Deutschland schleusten und Steuern hinterzogen, hat das Landgericht Wiesbaden drei Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt. Die beiden Hauptangeklgten sollen für siebeneinhalb Jahre sowie sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Ein dritter Angeklagter erhielt eine Strafe von drei Jahren und neun Monaten.

Textgröße ändern:

Das Gericht zog mehr als eine Million Euro an Taterträgen ein. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass die Frau und die zwei Männer mehr als ein Dutzend Frauen aus China im Internet anwarben. Nachdem sie nach Deutschland geschleust worden waren, arbeiteten die Frauen in Hessen illegal als Prostituierte.

A.Little--TNT

Empfohlen

Hämische Posts über Trump-Attentat: Freispruch für "El Hotzo" bleibt bestehen

Der Freispruch des Berliner Satirikers Sebastian Hotz nach hämischen Posts über einen Anschlag auf den damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump im Juli 2024 bleibt bestehen. Das Kammergericht Berlin wies die Revision der Staatsanwaltschaft am Freitag zurück. Damit wird der Fall nicht erneut verhandelt.

Berlin: Prozess gegen mutmaßlichen früheren syrischen Milizenführer begonnen

Wegen des Verstoßes gegen das Völkerrecht und wegen Mordes hat in Berlin am Freitag ein Prozess gegen einen mutmaßlichen syrischen Milizenführer begonnen. Zu Beginn des Verfahrens am Berliner Kammergericht wurde die Anklage gegen den heute 41-Jährigen verlesen, wie eine Gerichtssprecher sagte. Der Mann soll im Jahr 2011 Gegner des damaligen Präsidenten Baschar al-Assad brutal verfolgt haben.

Niedersachsen: 72-Jähriger soll Ehefrau in Streit getötet haben

Ein 72-Jähriger hat im niedersächsischen Hameln mutmaßlich seine fünf Jahre jüngere Ehefrau getötet. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Hannover mitteilten, erschien der Mann am Donnerstagabend auf einer Polizeiwache und berichtete vom Tod der 67-Jährigen. Erste Befragungen ergaben Hinweise auf einen Streit, woraufhin Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst zur Wohnanschrift des Paars fuhren.

Bundesanwaltschaft bestätigt Anklage gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat bestätigt, dass sie Anklage gegen die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette erhoben hat. Die 67-Jährige soll sich unter anderem wegen Mordversuchen verantworten, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Dabei geht es um zwei Anschläge und einen gescheiterten Anschlag in den 90er Jahren.

Textgröße ändern: