The National Times - Rheinland-Pfalz: Bundespolizisten entdecken mehr als eintausend Küken in Auto

Rheinland-Pfalz: Bundespolizisten entdecken mehr als eintausend Küken in Auto


Rheinland-Pfalz: Bundespolizisten entdecken mehr als eintausend Küken in Auto
Rheinland-Pfalz: Bundespolizisten entdecken mehr als eintausend Küken in Auto / Foto: © AFP/Archiv

Bundespolizisten haben bei einer Grenzkontrolle in Rheinland-Pfalz mehr als eintausend Küken in einem Auto gefunden. Die 1020 Tiere befanden sich in Kartons in einem mit drei jungen Männern besetzten Kleinwagen, wie die Bundespolizei am Freitag in Kaiserslautern mitteilte. Nun wird wegen eines möglichen illegalen Tiertransports ermittelt.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Bundespolizei fiel ihren Einsatzkräften ein Zwitschern auf, als sie das Auto am Donnerstagabend am Grenzübergang Bienwald kontrollierten. Eine Überprüfung ergab, dass 1020 Küken in losen Kartons auf dem Rücksitz und dem Kofferraum verstaut waren. Futter oder Wasser hatten sie nicht, in den Kartons waren nur Öffnungen für Luft.

Der 20 Jahre alte Fahrer sagte demnach aus, dass er die Tiere im Auftrag eines Freundes aus Frankreich abgeholt habe, um sie zu einem Geflügelhof nach Niedersachsen zu transportieren. Entsprechende Dokumente konnte er nicht vorweisen. Der Eigentümer des Geflügelhofs konnte allerdings ein Gesundheitszeugnis des Zuchtbetriebs vorlegen.

Die Beamten beschlagnahmten die Tiere aufgrund der Umstände nicht, eine angemessene Unterbringung in der Menge war wegen der Uhrzeit nicht mehr möglich. Der 20-Jährige durfte mit den Küken daher weiterfahren. Die Beamten übergaben den Fall wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Tierschutztransportverordnung aber an das Veterinäramt Germersheim.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Zwei Tote in Bahnhof in Hamburg: Mann zerrt junge Frau mit sich vor U-Bahn

In einem Hamburger Bahnhof hat ein Mann eine junge Frau mit sich auf die Gleise vor eine einfahrende U-Bahn gerissen. Beide starben bei der Tat am späten Donnerstagabend, wie die Polizei in der Hansestadt am Freitag mitteilte. Die Beamten ermittelten wegen eines Tötungsdelikts, die Hintergründen waren unklar.

Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern: Wohnungen von 25 Verdächtigen durchsucht

In Bayern sind Ermittler mit einer Razzia gegen Kinderpornografie vorgegangen. Insgesamt wurden Wohnungen von 25 Tatverdächtigen im Alter zwischen 16 und 72 Jahren in München und im Münchner Umland durchsucht, wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte. Gegen sie besteht der dringende Tatverdacht, Kinderpornografie besessen und teils auch verbreitet zu haben.

Obdachlosen in Berlin totgetreten: Schuldspruch für Täter wird neu verhandelt

Anderthalb Jahre nach der Tötung eines Obdachlosen in Berlin muss das Landgericht der Hauptstadt neu über den Schuldspruch und die Strafe für den Täter verhandeln. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil gegen den 42-Jährigen aus dem März 2025 teilweise auf, wie aus einem am Freitag in Karlsruhe veröffentlichten Urteil hervorgeht. Neu geprüft werden muss, ob es womöglich doch ein Mord war. (Az. 5 StR 417/25)

Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Anklage wegen versuchten Mordes

Mehr als ein halbes Jahr nach dem E-Roller-Unfall mit zwei Toten und einem Schwerverletzten hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen einen 24-jährigen Autofahrer erhoben. Ihm wird unter anderem versuchter Mord und fahrlässige Tötung vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Der Mann soll in der Nacht zum 6. Juli Lachgas konsumiert und sich anschließend ans Steuer gesetzt haben.

Textgröße ändern: