The National Times - Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Anklage wegen versuchten Mordes

Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Anklage wegen versuchten Mordes


Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Anklage wegen versuchten Mordes
Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Anklage wegen versuchten Mordes / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als ein halbes Jahr nach dem E-Roller-Unfall mit zwei Toten und einem Schwerverletzten hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen einen 24-jährigen Autofahrer erhoben. Ihm wird unter anderem versuchter Mord und fahrlässige Tötung vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Der Mann soll in der Nacht zum 6. Juli Lachgas konsumiert und sich anschließend ans Steuer gesetzt haben.

Textgröße ändern:

Er sei durch Frankfurt gerast und von der Spur abgekommen. Auf einem Fahrradstreifen soll er einen E-Scooter erfasst haben, auf dem zwei 23 Jahre alte Zwillinge unterwegs waren. Der 24-Jährige soll sie unvermittelt überfahren haben, beide Männer starben. In diesem Fall wirft ihm die Staatsanwaltschaft fahrlässige Tötung in zwei Fällen vor.

Nichtsdestotrotz soll der 24-Jährige unvermindert weitergefahren sein und einen weiteren E-Scooter-Fahrer erfasst haben, der vor dem der Zwillinge gefahren war. Der 27-Jährige wurde durch den Aufprall auf die Motorhaube geschleudert. Sein Bein und sein E-Scooter verfingen sich am Auto.

Obwohl der 24-Jährige die Unfälle bemerkt habe, soll er laut Anklage mit gleichbleibender Geschwindigkeit weitergefahren sein. Durch das Tempo sei der Kopf des 27-Jährigen durch die Windschutzscheibe geschlagen worden. Nach etwa 70 Metern sei er auf die Straße gefallen und auf Straßenbahnschienen liegen geblieben. Der 27-Jährige lag zeitweise im Koma, sein rechter Unterschenkel musste amputiert werden.

Der 24-Jährige sei von den Unfallorten geflüchtet und habe versucht, seine Beteiligung daran zu verdecken. Dazu soll er sein stark beschädigtes Auto an einem abgelegenen Ort abgestellt und die Nummernschilder entfernt haben. Einige Stunden später habe er sich aber selbst bei der Polizei gestellt.

Zunächst ermittelten die Beamten wegen versuchten Totschlag. Die Ermittlungen ergaben laut Staatsanwaltschaft aber Hinweise auf das Mordmerkmal der Verdeckungsabsicht. Im Zusammenhang mit dem zweiten Unfall wirft sie dem 24-Jährigen deswegen schwere Körperverletzung und versuchten Mord vor. Über die Eröffnung des Verfahrens muss das Landgericht Frankfurt entscheiden.

N.Johns--TNT

Empfohlen

Polizei in Rheinland-Pfalz stoppt Auto mit zwölf Insassen - Fahrer alkoholisiert

Ein Auto mit zwölf Insassen hat die Polizei in Rheinland-Pfalz am Himmelfahrtstag aus dem Verkehr gezogen. Wie die Polizei in Idar-Oberstein am Freitag mitteilte, wurde der Wagen am späten Donnerstagabend in Fischbach kontrolliert. "Die jugendlichen Insassen befanden sich dabei teilweise quer über der Rückbank liegend und im Kofferraum sitzend ohne jegliche Sicherung im Fahrzeug" auf dem Rückweg von einer Vatertagsveranstaltung, hieß es.

Oberstes Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspille in den USA vorerst weiter

In den USA dürfen Abtreibungspillen mit dem Wirkstoff Mifepriston vorerst weiter per Post versandt werden: Das Oberste Gericht in Washington setzte die Entscheidung eines US-Berufungsgerichts zum einstweiligen Stopp des Postversands am Donnerstag weiter aus - und zwar so lange, bis das Gericht entschieden hat, ob es in der Angelegenheit tätig werden wird.

Würzburger Bischof Jung verurteilt Religionsmissbrauch für "Allmachtsfantasien"

Beim Deutschen Katholikentag hat der Würzburger Bischof Franz Jung einen Missbrauch von Religion durch Politiker verurteilt. Es brauche "Widerspruch gegen alle Machthaber dieser Welt, die sich in Allmachtsfantasien ergehen und diese auch noch religiös verbrämen", sagte Jung am Donnerstag im Festgottesdienst zu Christi Himmelfahrt auf dem Residenzplatz der bayerischen Stadt. "Überall da, wo Menschen für sich in Anspruch nahmen, in Gottes Namen zu herrschen, haben sie Blutbäder angerichtet."

Wellgistics Health treibt die digitale Expansion seines kürzlich angekündigten Pilotprojekts für RPM, RTM und CCM mit der geplanten Übernahme von WellCare Today und dessen firmeneigenem Samsung Galaxy Watch-Programm zur Gesundheitsüberwachung voran

Highlights:WellCare Today bringt eine etablierte RPM-, RTM- und CCM-Infrastruktur mit Integrationen in Wearable-Technologien und vernetzten Überwachungslösungen mitDurch die Kombination soll die kürzlich von Wellgistics Health angekündigte MSO-Initiative mit Kare Clinicals und dessen Netzwerk aus über 6.500 unabhängigen Apotheken integriert werdenDie geplante Plattform soll die Patientenbindung, die Therapietreue, die Fernüberwachung und die langfristige Pflegekoordination verbessernDas Transaktionsvolumen beläuft sich auf rund 15 Millionen $Die strategische Initiative zielt darauf ab, zusätzliche klinische Umsatzmöglichkeiten für teilnehmende Apotheken und Anbieter zu schaffen

Textgröße ändern: