The National Times - Zwei Verdächtige nach wilder Verfolungsjagd in Bayern in Untersuchungshaft

Zwei Verdächtige nach wilder Verfolungsjagd in Bayern in Untersuchungshaft


Zwei Verdächtige nach wilder Verfolungsjagd in Bayern in Untersuchungshaft
Zwei Verdächtige nach wilder Verfolungsjagd in Bayern in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Nach der wilden Verfolgungsjagd mit Schüssen auf Polizisten in Bayern hat das Amtsgericht Ansbach gegen zwei Tatverdächtige Haftbefehl erlassen. Dem 24 Jahre alten Beifahrer und mutmaßlichen Schützen werde versuchter Totschlag vorgeworfen, dem 23 Jahre alten Fahrer des Fluchtautos Beihilfe zum versuchten Totschlag, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Donnerstag mit. Ein dritter Tatverdächtiger sei auf freiem Fuß, mit Blick auf die Verfolgungsjagd gebe es keinen dringenden Tatverdacht gegen den 30-Jährigen.

Textgröße ändern:

Die beiden nun in Untersuchungshaft sitzenden Männer waren Dienstag vor einer Hausdurchsuchung in der fränkischen Gemeinde Absberg geflohen. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd soll aus dem Fluchtauto auf ein Auto mit Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos geschossen worden sein. Die Flüchtenden konnten nach einem Unfall mit einem unbeteiligten Fahrzeug gefasst werden. Dessen Insassen, die beiden Tatverdächtigen sowie drei Polizisten wurden verletzt.

Laut Polizei laufen die Ermittlungen zu der Verfolgungsjagd weiter. Es werden Verbindungen der türkischen Staatsbürger zu "gewaltbereiten Gruppierungen" geprüft.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Magdeburg: Anklage wegen millionenschwerer Steuerhinterziehung mit Diesel

Die Europäische Staatsanwaltschaft hat fünf Männer wegen millionenschwerer Steuerhinterziehung bei grenzüberschreitenden Dieselgeschäften vor dem Landgericht Magdeburg angeklagt. Wie das Gericht und die Anklagebehörde mit Hauptsitz in Luxemburg am Donnerstag gemeinsam mitteilten, geht es dabei um eine Summe von insgesamt rund 20 Millionen Euro.

Bundesgerichtshof: Makler darf Mieter mit ausländischem Namen nicht diskriminieren

Makler dürfen Wohnungssuchende nicht benachteiligen, weil sie einen ausländisch klingenden Namen haben. Für eine solche Diskriminierung haften sie, wie der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag in Karlsruhe entschied. Ein Immobilienmakler aus Hessen muss einer Frau mit pakistanischen Wurzeln nun 3000 Euro Schadenersatz zahlen. (Az. I ZR 129/25)

Toter 14-Jähriger an See in Dormagen - Mordkommission ermittelt

Nach dem Fund eines toten 14-Jährigen an einem See am Stadtrand von Dormagen ermittelt die Polizei wegen eines möglichen Gewaltverbrechens. Spaziergänger fanden den leblosen Jugendlichen am späten Mittwochnachmittag, wie Polizei in Neuss und die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf am Donnerstag mitteilten. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des 14-Jährigen feststellen.

Grüne: Kritis-Dachgesetz der Regierung bleibt weit hinter Erwartungen zurück

Die Grünen haben die Pläne der Regierung zum besseren Schutz der sogenannten kritischen Infrastruktur als "absolut unzureichend" kritisiert. "Von einem dringend benötigten, einheitlichen Schutz unserer kritischen Infrastrukturen, bleiben wir auch in Zukunft meilenweit entfernt", sagte Fraktionsvize und Sicherheitsexperte Konstantin von Notz der Nachrichtenagentur AFP. Das Kritis-Dachgesetz soll am Donnerstagmittag vom Bundestag verabschiedet werden.

Textgröße ändern: