The National Times - Ermittler in Bayern finden mögliche Zusammenhänge zwischen zwei Cold-Case-Fällen

Ermittler in Bayern finden mögliche Zusammenhänge zwischen zwei Cold-Case-Fällen


Ermittler in Bayern finden mögliche Zusammenhänge zwischen zwei Cold-Case-Fällen
Ermittler in Bayern finden mögliche Zusammenhänge zwischen zwei Cold-Case-Fällen / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler aus Bayern haben mögliche Zusammenhänge zwischen zwei Cold-Case-Fällen aus den 70er und 80er Jahren gefunden. Eine DNA-Spur weise auf eine unmittelbare Verbindung zwischen den Morden an zwei Mädchen hin, teilte die Polizei in Nürnberg am Mittwoch mit. Demnach geht es um den Fall der zwölfjährigen Marion Baier aus dem Landkreis Fürth. Sie wurde von einem bislang unbekannten Täter ermordet.

Textgröße ändern:

Ihre Leiche wurde im Juli 1973 in einem damaligen Neubaugebiet in Oberasbach gefunden. Das Mädchen war erschlagen worden. Da ihre Leiche teilweise nackt war, gingen die Ermittler von einem Sexualstraftäter aus. Am Abend vor der Tat war sie Ermittlungen zufolge auf einem Fest in einem Nachbarort gewesen.

Der Fall konnte bis heute nicht aufgeklärt werden. Nun gibt es aber Hinweise darauf, dass der Täter im Fall von Marion Baier auch für den Mord an Sonja Hurler im Jahr 1981 verantwortlich sein könnte. Mit einer neuen und modernen DNA-Analyse gelang es, DNA-Spuren von Marion Baiers Kleidung zu sichern.

Diese DNA wurde auch am Tatort in Kempten im Fall Sonja Hurler gefunden. Die damals 13-Jährige war im Juli 1981 verschwunden und rund drei Monate später tot gefunden worden. Auch in ihrem Fall gingen die Ermittler von einem Sexualstraftäter aus, der ebenfalls bis heute unbekannt ist.

Die Polizei kündigte an, dass der Fall Sonja Hurler am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" zu sehen sein wird. Wegen der Parallelen in beiden Fällen setzen die Beamten auf Zeugenhinweise aus dem Raum Kempten und dem Ballungsraum Nürnberg/Fürth.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

61-Jährige mit falschen Gewinnversprechen um mehr als eine Million Euro betrogen

Mehr als eine Million Euro haben Anlagebetrüger bei einer 61-Jährigen in Stuttgart erbeutet. Die Täter gaben sich als Börsenmakler aus und überredeten die Frau über Monate hinweg zu Einzahlungen auf einer angeblichen Handelsplattform, wie die Polizei in baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte.

Merz würde seinen Kindern "nicht empfehlen, nach Amerika zu gehen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) würde seinen Kindern derzeit von einem Aufenthalt in den USA abraten. Grund sei das "gesellschaftliche Klima", das sich in den Vereinigten Staaten "plötzlich" entwickelt habe, sagte Merz am Freitag beim Deutschen Katholikentag in Würzburg. "Also ich würde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten."

US-Anklage wegen Bestechung gegen indischen Unternehmer wird wohl fallen gelassen

Eine Klage wegen Bestechung gegen den indischen Industriellen und Milliardär Gautam Adani in den USA wird wohl fallen gelassen - gegen die Zahlung von 18 Millionen Dollar (15,5 Millionen Euro). Adanis Unternehmen erklärte am Freitag, mit der Zahlung sei ausdrücklich nicht das Eingeständnis einer Schuld verbunden.

Millionenbetrug mit Solaranlagen: Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage

Wegen mutmaßlichen Millionenbetrugs beim Bau von Solaranlagen hat die Staatsanwaltschaft in Dresden Anklage gegen die Führungsspitze eines örtlichen Unternehmens erhoben. Die Geschäftsführerin und der Prokurist sollen dafür verantwortlich sein, dass gegenüber Kunden vertraglich zugesicherte Leistungen trotz erheblicher Anzahlungen nicht oder nicht vollständig erbracht wurden, wie die Anklagebehörde am Freitag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Dadurch entstand ein Schaden von mehr als zwölf Millionen Euro.

Textgröße ändern: