The National Times - Tödliche Messerstiche in Innenhof: Lebenslange Haft in Kiel wegen Mordes

Tödliche Messerstiche in Innenhof: Lebenslange Haft in Kiel wegen Mordes


Tödliche Messerstiche in Innenhof: Lebenslange Haft in Kiel wegen Mordes
Tödliche Messerstiche in Innenhof: Lebenslange Haft in Kiel wegen Mordes / Foto: © AFP/Archiv

Wegen tödlicher Messerstiche in einem Innenhof bei einem Streit um ein Handy sind zwei Männer in Kiel zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Die Angeklagten wurden unter anderem wegen Mordes verurteilt, wie ein Sprecher des Landgerichts Kiel am Dienstag sagte. Die zu Prozessbeginn 34 und 42 Jahre alten Männer sollen das spätere Opfer im März 2025 zunächst in seiner Wohnung überfallen haben.

Textgröße ändern:

Als der Mann die Tür öffnete, sollen die maskierten Männer in die Wohnung eingedrungen sein und ihn laut Anklage mit einer Pistole sowie zwei Messern bedroht haben. Vorausgegangen sei ein Streit. Anschließend sollen sie dem Geschädigten das Mobiltelefon abgenommen und ihn mit einem Messer verletzt haben.

Beim anschließenden Fluchtversuch über den Innenhof habe das Opfer einen der Angeklagten festgehalten und die Herausgabe seines Handys gefordert. Daraufhin sollen beide Angeklagten mindestens achtmal auf ihn eingestochen haben. Ein Messerstich drang ins Herz. Der Geschädigte starb noch am Tatort.

Mit dem Urteil folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hattte keinen konkreten Antrag gestellt, sich aber für eine Verurteilung wegen Totschlags ausgesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Nach Tigerausbruch in Sachsen: Sechs Tiere nun in Spanien

Mehrere Wochen nach dem Ausbruch eines privat gehaltenen Tigers im sächsischen Schkeuditz haben die von den Behörden aus dem Gehege geholten sechs weiteren Tiere Spanien erreicht. Nach einer mehrtägigen Reise kamen sie wohlbehalten in einer Rettungsstation in Spanien an und werden dort nun fachgerecht versorgt, wie die Tierschutzorganisation Animal Advocacy and Protection (AAP) am Freitag in Berlin mitteilte.

16-Jährige fährt in Rheinland-Pfalz mit Auto zu Freundin und verursacht Unfall

Weil sie mit dem Auto ihres Vaters nachts zu einer Freundin fahren wollte und dabei einen Unfall verursachte, hat die Polizei in Rheinland-Pfalz Ermittlungen gegen eine 16-Jährige aufgenommen. Die Jugendlich fuhr in der Nacht zum Freitag mit überhöhter Geschwindigkeit auf einer Bundesstraße in Billigheim-Ingenheim, als sie die Kontrolle über den Wagen verlor, wie die Polizei in Landau am Freitag mitteilte.

Kind missbraucht und zu Selbstverletzungen aufgefordert: Haftstrafe in Nürnberg

Weil er ein Mädchen sexuell missbraucht und aus sadistischen Motiven zu Selbstverletzungen aufgefordert haben soll, ist ein 33-Jähriger vom Landgericht Nürnberg-Fürth zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte wurde am Freitag zu fünf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Paketbombe in Monaco: Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland gesucht

Nach der Explosion einer Paketbombe in Monaco, bei der ein aus der Ukraine stammender Geschäftsmann schwer verletzt wurde, fahndet Interpol nach einer Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland. Die 39-jährige Anastasija Beresowska werde wegen versuchten Mordes gesucht, erklärte die internationale Polizeiorganisation am Freitag. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft von Monaco floh die Frau in einem Mietwagen mit deutschem Kennzeichen über Frankreich und Italien nach Deutschland. In Hessen durchsuchte die Polizei ihre Wohnung.

Textgröße ändern: