The National Times - Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile - 50.000 Menschen müssen fliehen

Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile - 50.000 Menschen müssen fliehen


Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile - 50.000 Menschen müssen fliehen
Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile - 50.000 Menschen müssen fliehen / Foto: © AFP

Bei unkontrolliert wütenden Waldbränden in Chile sind nach Angaben der Regierung mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Flammen erfassten auch mehrere Wohngebiete, unter anderem in der Großstadt Concepción. Rund 50.000 Menschen mussten wegen der Brände aus ihren Häusern und Wohnungen fliehen, wie am Sonntag der Minister für öffentliche Sicherheit, Luis Cordero, bekanntgab. Innenminister Alvaro Elizalde sprach von einer "sehr komplexen Situation".

Textgröße ändern:

Chiles Präsident Gabriel Boric hatte wegen der Brände zuvor für zwei Regionen den Katastrophenfall ausgerufen. Die Maßnahme betreffe die Regionen Ñuble und Biobío etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile, schrieb Boric im Onlinedienst X. Die Feuerwehr kämpfte dort gegen insgesamt 14 Brände, die mitten im Sommer auf der Südhalbkugel von Hitze und starkem Wind angefacht werden.

In den vergangenen Jahren richteten mehrere Waldbrände in Chile schwere Verwüstungen an. Im Februar 2024 kamen 138 Menschen bei Bränden in Viña del Mar in der Touristenregion Valparaíso ums Leben.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Neuneinhalb Jahre Haft wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in privater Kita

Das Landgericht Stuttgart hat einen 53-Jährigen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in 38 Fällen in einer von ihm betriebenen Kindertagesstätte zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die zuständige Kammer ordnete zudem die Sicherungsverwahrung an, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Demnach hatte der 53-Jährige zwischen 2015 und 2025 an seiner Adresse eine Kita betrieben. Ab 2020 nutzte er das Betreuungsverhältnis aus und missbrauchte Kinder überwiegend im Kleinkindalter.

Kind in Auto gezerrt und missbraucht: 52-Jähriger aus Baden-Württemberg in Haft

Ein 52-Jähriger aus Baden-Württemberg hat gestanden, ein neunjähriges Mädchen in ein Auto gezerrt und missbraucht zu haben. Der Mann wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kinds sowie Freiheitsberaubung erließ, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Ravensburg mitteilten. Bei der Haftvorführung habe er die Tat eingeräumt.

Nach Tigerausbruch in Sachsen: Sechs Tiere nun in Spanien

Mehrere Wochen nach dem Ausbruch eines privat gehaltenen Tigers im sächsischen Schkeuditz haben die von den Behörden aus dem Gehege geholten sechs weiteren Tiere Spanien erreicht. Nach einer mehrtägigen Reise kamen sie wohlbehalten in einer Rettungsstation in Spanien an und werden dort nun fachgerecht versorgt, wie die Tierschutzorganisation Animal Advocacy and Protection (AAP) am Freitag in Berlin mitteilte.

16-Jährige fährt in Rheinland-Pfalz mit Auto zu Freundin und verursacht Unfall

Weil sie mit dem Auto ihres Vaters nachts zu einer Freundin fahren wollte und dabei einen Unfall verursachte, hat die Polizei in Rheinland-Pfalz Ermittlungen gegen eine 16-Jährige aufgenommen. Die Jugendlich fuhr in der Nacht zum Freitag mit überhöhter Geschwindigkeit auf einer Bundesstraße in Billigheim-Ingenheim, als sie die Kontrolle über den Wagen verlor, wie die Polizei in Landau am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern: