The National Times - Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage

Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage


Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage
Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage / Foto: © AFP/Archiv

In Dresden ist es innerhalb weniger Tage zu zwei Reizgasangriffen in Restaurants gekommen. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr ihren Angaben nach in ein Lokal im Stadtteil Niedersedlitz gerufen, weil unbekannte Täter dort einen reizgasartigen Stoff freigesetzt hätten. Etwa 80 bis 90 Menschen seien zum Zeitpunkt des Vorfalls dort gewesen, sie konnten das Gebäude selbstständig verlassen.

Textgröße ändern:

Eine größere Zahl von ihnen klagte der Feuerwehr zufolge über Atemnot sowie Reizungen der Atemwege und der Augen. Die Integrierte Regionalleitstelle löste einen sogenannten MANV-Alarm aus, das steht für Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten. Zusätzliche Einsatzkräfte seien alarmiert worden, die Krankenhäuser wurden vorgewarnt.

24 Menschen seien vor Ort medizinisch gesichtet worden, führte die Feuerwehr aus. Mehrere von ihnen wurden demnach vor Ort notärztlich behandelt, es musste aber niemand ins Krankenhaus.

Der reizgasartige Stoff war den Angaben zufolge beim Eintreffen der Einsatzkräfte erwartungsgemäß nicht mehr identifizierbar oder nachweisbar. Das Restaurant sei kontrolliert und belüftet worden. Insgesamt waren rund 90 Kräfte im Einsatz.

Nun ermittelt in der sächsischen Landeshauptstadt die Polizei. Diese hatte schon vor wenigen Tagen nach einem ähnlichen Vorfall vom Donnerstagabend in Dresden-Gorbitz die Ermittlungen aufgenommen. Auch dort wurde von Unbekannten in einem Lokal Reizgas versprüht. In dem Fall mussten fünf Verletzte vom Rettungsdienst versorgt werden, ein Verletzter kam ins Krankenhaus.

A.Wood--TNT

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Haus von Bruder angezündet: Lange Haftstrafe für Mann aus Niedersachsen bestätigt

Weil er das Haus seines Bruders anzündete, muss ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts Verden, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte den zu dem Zeitpunkt 52 Jahre alten Angeklagten im Februar wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen. (Az. 6 StR 330/26)

Textgröße ändern: