The National Times - Vier Jahre Haft für Schleuser in bayerischem Traunstein

Vier Jahre Haft für Schleuser in bayerischem Traunstein


Vier Jahre Haft für Schleuser in bayerischem Traunstein
Vier Jahre Haft für Schleuser in bayerischem Traunstein / Foto: © AFP/Archiv

Das Landgericht im bayerischen Traunstein hat einen 26-Jährigen wegen der Schleusung von Ausländern zu vier Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er in zwei Fällen, davon in einem Fall mit einer lebensgefährdenden Behandlung, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann Teil einer Bande war.

Textgröße ändern:

Von anderen Bandenmitgliedern erhielt er konkrete Aufträge für Schleuserfahrten von Slowenien nach Deutschland. Die Geschleusten setzte er dabei nahe der deutsch-österreichischen Grenze ab. Konkret wurde er für zwei Schleuserfahrten im Oktober 2024 verurteilt. Dabei brachte er insgesamt neun Menschen nach Deutschland.

In einem Fall saßen drei Kinder bei der Fahrt unangeschnallt auf dem Schoß ihrer Eltern. In Nußdorf zog der 26-Jährige ein Messer, um die Geschleusten zum Aussteigen zu bewegen. Laut Urteil war ihm bewusst, dass der ungesicherte Transport der Kinder lebensgefährdend war.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Rund 300 Millionen illegale Zigaretten produziert: Prozess in Düsseldorf begonnen

Vor dem Landgericht Düsseldorf müssen sich seit Freitag vier Angeklagte wegen illegaler Zigarettenproduktion mit einem hohen Millionenschaden verantworten. Zum Prozessbeginn wurde die Anklage verlesen, wie eine Sprecherin des Gerichts sagte. Den Angeklagten im Alter zwischen 45 und 58 Jahren wird vorgeworfen, spätestens seit April 2024 in einer Industriehalle in Düsseldorf unversteuerte Zigaretten in großem Stil hergestellt und verkauft zu haben.

Klage von X-Nutzer gegen Kiesewetter mit Versäumnisurteil abgewiesen

Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen hat die Klage eines X-Nutzers gegen den CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter abgewiesen. Es erging ein Versäumnisurteil, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Grund dafür war, dass die Klägerseite zunächst Sachanträge angekündigt hatte, diese aber letztlich doch nicht stellte. Zudem erschien der Kläger nicht vor Gericht.

Schreiender Schwan sorgt für nächtlichen Polizeieinsatz in Mecklenburg-Vorpommern

Ein schreiender Schwan hat in Mecklenburg-Vorpommern für so viel nächtliche Aufregung gesorgt, dass die Polizei ihn schließlich wegbringen musste. Mehrere Bewohner von Groß Flotow, einem Ortsteil von Penzlin, riefen in der Nacht zum Freitag wegen Ruhestörung im Warener Polizeirevier an, wie die Beamten in Neubrandenburg mitteilten. Rund um die Dorfkirche lief demnach ein Schwan wild hin und her und schrie.

Venezuela lässt drei inhaftierte Deutsche frei - Wadephul würdigt dies als Geste

Die Behörden in Venezuela haben drei dort inhaftierte Deutsche aus dem Gefängnis entlassen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wertete die Freilassung am Freitag als "Schritt in die richtige Richtung und eine Geste hin zu konstruktiveren Beziehungen". Angaben zu den Freigelassenen und den Gründen für deren Inhaftierung wollte das Auswärtige Amt nicht machen - auch unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz.

Textgröße ändern: