The National Times - Schweigeminute und Glockengeläut in Gedenken an Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz

Schweigeminute und Glockengeläut in Gedenken an Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz


Schweigeminute und Glockengeläut in Gedenken an Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz
Schweigeminute und Glockengeläut in Gedenken an Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz / Foto: © AFP

Nach dem tödlichen Silvester-Brand in einer Bar im Skiort Crans-Montana haben die Menschen in der Schweiz der 40 Todesopfer gedacht. Begleitet vom Glockengeläut der Kirchen hielt das Land am Freitag um 14.00 Uhr eine Schweigeminute ab. Kurz zuvor hatte in Martigny westlich von Crans-Montana eine Trauerfeier begonnen, zu der neben Bundespräsident Guy Parmelin auch Gäste aus dem Ausland wie der französische Präsident Emmanuel Macron anreisten.

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Bei der Brandkatastrophe in der Silvesternacht waren 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Hälfte der Todesopfer war minderjährig; das jüngste war erst 14 Jahre alt, das älteste 39. Außerdem wurden 116 Menschen verletzt, viele von ihnen sehr schwer. Einige von ihnen werden in auf Brandverletzungen spezialisierten Kliniken in Deutschland behandelt.

Ersten Ermittlungserkenntnissen zufolge wurde der Brand im Keller der Bar offenbar durch Feuerwerksfontänen ausgelöst, die an Sektflaschen angebracht waren und zu nahe an die Decke gehalten wurden.

Die Ermittlungen konzentrieren sich unter anderem auf die Frage, ob die Schaumstoffdämmung an der Kellerdecke den Brandschutzvorschriften entsprach. Am Dienstag hatte Gemeinderatspräsident Nicolas Féraud eingeräumt, dass die letzte Brandschutzinspektion, die eigentlich jährlich hätte erfolgen müssen, im Jahr 2019 in der Bar stattgefunden hatte.

Die Brandkatastrophe hat in der Schweiz große Erschütterung und Trauer ausgelöst. Bundespräsident Guy Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser Land erlebt hat".

F.Harris--TNT

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