The National Times - Lange Haft nach tödlichem Messerangriff auf 17-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern

Lange Haft nach tödlichem Messerangriff auf 17-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern


Lange Haft nach tödlichem Messerangriff auf 17-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern
Lange Haft nach tödlichem Messerangriff auf 17-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 17-Jährigen hat das Landgericht Schwerin am Mittwoch einen 25-jährigen Angeklagten wegen Totschlags zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte gestand nach Angaben eines Gerichtssprechers während des Prozesses, im Februar 2025 vor einem Nebeneingang eines Einkaufszentrums in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns dem Opfer mit einem Klappmesser acht Stiche zugefügt zu haben.

Textgröße ändern:

Zwei der Stiche waren laut einem Gutachten tödlich. Täter und Opfer stammen aus Afghanistan. Vor der tödlichen Attacke stritten sie sich im Shoppingcenter verbal und verabredeten sich daraufhin draußen zu einer Schlägerei.

Der Täter floh nach der Tat und wurde im April in Großbritannien gefasst. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Haftstrafe von sechs Jahren und neun Monaten, die Verteidigung hielt fünf Jahre und neun Monate für angemessen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Aufenthaltstitel für türkische Staatsbürger erschlichen: Haftstrafe in Berlin

Wegen des Erschleichens von Aufenthaltstiteln für türkische Staatsbürger in zehn Fällen ist ein 26-Jähriger in Berlin zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Ein mitangeklagter 31-Jähriger bekam eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Auch er wurde des Erschleichens von Aufenthaltstiteln in zehn Fällen schuldig gesprochen.

Drei Tote bei Explosion von Wohnhaus in Albstadt - Gasaustritt mögliche Ursache

Bei der Explosion eines Wohnhauses sind in Albstadt in Baden-Württemberg am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Es handle sich bei ihnen "mit hoher Wahrscheinlichkeit" um die in dem eingestürzten Gebäude wohnende dreiköpfige Familie, teilten die Polizei in Reutlingen und die Staatsanwaltschaft Hechingen mit. Sie prüften demnach, ob ein Gasaustritt zu der Explosion führte. Deren Ursache sei derzeit aber noch unklar, hieß es.

Deutschland rüstet sich für Schneefront - Schulausfälle und tödliche Unfälle

Deutschland rüstet sich für eine Schneefront mit Sturm und gefrierendem Regen. Ab Donnerstagabend drohen dem Deutsche Wetterdienst zufolge in weiten Teilen des Landes gefährliche Niederschläge, vor allem im Norden und Nordosten werden am Freitag demnach teils unwetterartige Schneemengen von bis zu 20 Zentimetern und Schneeverwehungen erwartet. Schon am Donnerstag hatte der Wintereinbruch das Land im Griff. Es gab Zugausfälle im Fernverkehr der Deutschen Bahn, auch im Nahverkehr sowie auf Straßen gab es Behinderungen und zahlreiche Glätteunfälle.

Mehr als 70 Millionen Euro Steuern hinterzogen: Lange Haftstrafen für drei Männer

Wegen Umsatzsteuerbetrugs in Höhe von insgesamt mehr als 70 Millionen Euro sollen drei Männer für mehrere Jahre in Haft. Das Landgericht Berlin verurteilte die Angeklagten im Alter von 49, 53 und 68 Jahren zu Freiheitsstrafen von vier Jahren, vier Jahren und fünf Monaten beziehungsweise fünf Jahren und sieben Monaten, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern: