The National Times - Alle 40 Todesopfer von Brandkatastrophe in der Schweiz identifiziert

Alle 40 Todesopfer von Brandkatastrophe in der Schweiz identifiziert


Alle 40 Todesopfer von Brandkatastrophe in der Schweiz identifiziert
Alle 40 Todesopfer von Brandkatastrophe in der Schweiz identifiziert / Foto: © AFP

Nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana sind inzwischen alle 40 Todesopfer identifiziert. Die Hälfte der Opfer war minderjährig, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte. Das jüngste Todesopfer war erst 14, das älteste 39 Jahre alt. Die sterblichen Überreste aller Todesopfer wurden inzwischen an deren Familien übergeben. 22 der Opfer waren Schweizer, 18 weitere kamen aus dem Ausland, die meisten davon aus Frankreich und Italien; Deutsche waren nicht unter den Toten. Die Leichen von fünf italienischen Jugendlichen wurden am Montag mit einem Militärflugzeug in ihre Heimat gebracht.

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Das Feuer war in der Silvesternacht in der Bar "Le Constellation" ausgebrochen, als dort zahlreiche junge Menschen ins neue Jahr feierten. Den Ermittlungen zufolge wurde die Feuersbrunst im Keller der Bar offenbar durch Feuerwerksfontänen ausgelöst, die an Sektflaschen angebracht waren und zu nahe an die Decke gehalten wurden.

Die Ermittler wollen unter anderem klären, ob das Dämmmaterial an der Decke den Vorschriften entsprach. Gegen die Betreiber der Bar wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, fahrlässigen Körperverletzung und fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.

Am Sonntag hatten hunderte Menschen bei einer Trauermesse in Crans-Montana der Opfer des Unglücks gedacht, anschließend fand ein Schweigemarsch durch den Skiort statt. Am Freitag gedenkt die Schweiz mit einem nationalen Trauertag der Toten.

Im ganzen Land sollen um 14.00 Uhr die Kirchenglocken läuten, gleichzeitig ist eine Schweigeminute geplant. In Crans-Montana findet eine nationale Trauerfeier statt, zu der neben dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin auch Gäste aus dem Ausland erwartet werden.

Bei dem Brand waren auch 119 junge Menschen verletzt worden, die meisten erlitten schwere Brandverletzungen. 35 Patientinnen und Patienten wurden nach Angaben der Schweizer Behörden zur Behandlung in Spezialkliniken nach Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien gebracht. Bis Sonntag waren wegen der Schwere der Verbrennungen noch immer nicht alle Verletzten identifiziert.

V.Bennett--TNT

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