The National Times - Pyrotechnikreste aus Silvesternacht: Zwölfjährer in Potsdam schwer verletzt

Pyrotechnikreste aus Silvesternacht: Zwölfjährer in Potsdam schwer verletzt


Pyrotechnikreste aus Silvesternacht: Zwölfjährer in Potsdam schwer verletzt
Pyrotechnikreste aus Silvesternacht: Zwölfjährer in Potsdam schwer verletzt / Foto: © AFP

Auch nach Silvester kommt es in Deutschland weiterhin zu Vorfällen mit Pyrotechnik. In Potsdam wurde ein Zwölfjähriger am Neujahrstag bei der Explosion eines auf einem Fußballplatz gefundenen Gegenstands schwer im Gesicht und einer Hand verletzt, wie die Polizei in Brandenburg an der Havel am Freitag mitteilte. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Unfallkrankenhaus geflogen. Er sei "schwerstverletzt", hieß es weiter.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Beamten ereignete sich der Zwischenfall am Donnerstag in einem Wohngebiet in der brandenburgischen Landeshauptstadt. Der Junge war mit einem ein Jahr älteren Freund auf einem Fußballplatz unterwegs und entdeckte dort den explosiven Gegenstand. Nach derzeitigen Stand zündete er diesen an, woraufhin es zur Explosion kam. Die Polizei fand später "Fragmente eines pyrotechnischen Knallkörpers". Details waren noch offen.

Zeugen in einem nahegelegenen Sportlerheim hörten den Knall und eilten den Kindern zur Hilfe. Der 13-jährige Begleiter des schwerverletzten Jungen blieb nach Polizeiangaben "körperlich unverletzt". Es wurden Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Bereits in der Silvesternacht hatte es in Deutschland nach bisherigen Zählungen zwei Toten und dutzende Schwerverletzte durch die Explosion von Feuerwerkskörpern und Böllern gegeben. Außerdem kam es in vielen Städten erneut zu Pyrotechnikattacken auf Einsatzkräfte und Unbeteiligte. Dies beförderte erneut eine Debatte um ein Böllerverbot und andere Maßnahmen.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Erneut Vergewaltigungsprozess gegen Harvey Weinstein geplatzt

Erneut ist ein Vergewaltigungsprozess gegen den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein geplatzt. Weil sich die Geschworenen nicht auf ein Urteil einigen konnten, erklärte ein New Yorker Richter das Verfahren zu Vorwürfen der Schauspielerin Jessica Mann für gescheitert. Staatsanwalt Alvin Bragg zeigte sich am Freitag enttäuscht über den Ausgang, dankte den Geschworenen aber für ihre Arbeit. "Seit fast einem Jahr kämpft Jessica Mann um Gerechtigkeit."

61-Jährige mit falschen Gewinnversprechen um mehr als eine Million Euro betrogen

Mehr als eine Million Euro haben Anlagebetrüger bei einer 61-Jährigen in Stuttgart erbeutet. Die Täter gaben sich als Börsenmakler aus und überredeten die Frau über Monate hinweg zu Einzahlungen auf einer angeblichen Handelsplattform, wie die Polizei in baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte.

Merz würde seinen Kindern "nicht empfehlen, nach Amerika zu gehen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) würde seinen Kindern derzeit von einem Aufenthalt in den USA abraten. Grund sei das "gesellschaftliche Klima", das sich in den Vereinigten Staaten "plötzlich" entwickelt habe, sagte Merz am Freitag beim Deutschen Katholikentag in Würzburg. "Also ich würde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten."

US-Anklage wegen Bestechung gegen indischen Unternehmer wird wohl fallen gelassen

Eine Klage wegen Bestechung gegen den indischen Industriellen und Milliardär Gautam Adani in den USA wird wohl fallen gelassen - gegen die Zahlung von 18 Millionen Dollar (15,5 Millionen Euro). Adanis Unternehmen erklärte am Freitag, mit der Zahlung sei ausdrücklich nicht das Eingeständnis einer Schuld verbunden.

Textgröße ändern: