The National Times - Ein Jahr später: 52-Jährige als Verursacherin von tödlichem Unfall identifiziert

Ein Jahr später: 52-Jährige als Verursacherin von tödlichem Unfall identifiziert


Ein Jahr später: 52-Jährige als Verursacherin von tödlichem Unfall identifiziert
Ein Jahr später: 52-Jährige als Verursacherin von tödlichem Unfall identifiziert / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als ein Jahr nach dem Tod eines 24-Jährigen bei einem Unfall in Bayern hat die Polizei die mutmaßliche Unfallverursacherin gefunden. Es handle sich um eine 52-jährige Frau aus dem Landkreis Straubing-Bogen, teilte die Polizei am Freitag in Regensburg mit. Sie habe die Tat eingeräumt.

Textgröße ändern:

Der Unfall auf einer Staatsstraße zwischen Sünching und Riekofen hatte sich in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2024 ereignet. Zunächst gingen die Ermittler davon aus, dass ein Auto den 24-Jährigen erfasste und er dadurch tödlich verletzt wurde. Später stellte sich jedoch heraus, dass der junge Mann bereits auf der Straße gelegen haben muss, als sich das Auto näherte. Er starb noch an der Unfallstelle an den Folgen der schweren Verletzungen, die er durch das Überfahren erlitt.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, mehrerer Zeugenhinweise und rund 2500 Fahrzeugüberprüfungen tappte die Polizei bis vor wenigen Wochen im Dunkeln. Dann habe sich der Verdacht gegen die 52-Jährige erhärtet, hieß es. Am Mittwoch wurden das Fahrzeug der Frau sowie technische Geräte von ihr und ihrer Familie beschlagnahmt. Daraufhin sei sie als Fahrerin des Unfallfahrzeugs identifiziert worden.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: