The National Times - Mann soll Ehefrau in Frankfurt aus dem 22. Stock gestoßen haben: Anklage erhoben

Mann soll Ehefrau in Frankfurt aus dem 22. Stock gestoßen haben: Anklage erhoben


Mann soll Ehefrau in Frankfurt aus dem 22. Stock gestoßen haben: Anklage erhoben
Mann soll Ehefrau in Frankfurt aus dem 22. Stock gestoßen haben: Anklage erhoben / Foto: © AFP/Archiv

Weil er seine Ehefrau in Frankfurt am Main aus dem 22. Stock eines Hotels gestoßen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen einen 59-Jährigen erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, seine 40-jährige Frau und Mutter seiner beiden Kinder aus Habgier und heimtückisch getötet zu haben, wie die Frankfurter Anklagebehörde am Donnerstag mitteilte. Die Tat ereignete sich bereits vor mehr als zweieinhalb Jahren.

Textgröße ändern:

Der Beschuldigte aus Rodgau pflegte laut Staatsanwaltschaft schon seit mehreren Monaten eine außereheliche Beziehung mit einer wesentlich jüngeren Frau, wovon die Ehefrau wusste. In der Annahme, ihr Mann habe die Affäre beendet und wolle nun die Ehe retten, ließ sich die später Getötete am 18. Mai 2023 auf einen gemeinsamen Abend und anschließenden Hotelaufenthalt ein. Dort soll der Mann sie über das Balkongeländer des Zimmers im 22. Stock gestoßen haben, so dass sie 61 Meter in die Tiefe fiel. Sie war sofort tot.

Der Beschuldigte versuchte anschließend, den Vorfall als Unfalltod darzustellen, laut Anklage um an das Erbe und die Lebensversicherung der Getöteten zu kommen. Den Tatplan hatte er aus Sicht der Staatsanwaltschaft schon länger gefasst, um einer für ihn finanziell ungünstigen Scheidung zu entgehen und die Beziehung mit seiner Geliebten fortführen zu können. Dieser wiederum hatte er die Trennung von seiner Ehefrau vorgespiegelt.

In Untersuchungshaft sitzt der Mann seit April dieses Jahres. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass er in einem persönlichen und beruflichen Umfeld unterschiedliche Angaben über die Todesumstände seiner Frau gemacht habe, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Außerdem soll er vor der Tat geeignete Tötungsarten recherchiert haben.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: