The National Times - Drei Festnahmen bei Razzia gegen organisierte Kriminalität

Drei Festnahmen bei Razzia gegen organisierte Kriminalität


Drei Festnahmen bei Razzia gegen organisierte Kriminalität
Drei Festnahmen bei Razzia gegen organisierte Kriminalität / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Razzia gegen die organisierte Kriminalität im In- und Ausland haben hessische Ermittler drei Menschen festgenommen. Sie sollen Teil einer Bande sein und international mit Kokain gehandelt haben, wie das hessische Landeskriminalamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Die Gruppe soll über zwei Jahre mehr als zwei Tonnen Kokain von Südamerika nach Europa geschmuggelt haben.

Textgröße ändern:

Durch dem Verkauf nahmen sie einen dreistelligen Millionenbetrag ein. Das Geld soll die Bande zum Aufbau eines Firmengeflechts und eines Immobilienimperiums genutzt haben, um die illegale Herkunft des Gelds zu verschleiern. Sie soll zudem massive Gewalt angewendet haben, um Kontrahenten einzuschüchtern.

Als Kopf der Bande gilt ein 48-Jähriger, nach ihm wird international gefahndet. Bei den in Deutschland nun Verhafteten handelte es sich um die Ehefrau des 48-Jährigen sowie um zwei Vertraute.

In dem Komplex wird noch gegen zwölf weitere Menschen ermittelt. Sie wurden am Mittwoch vorläufig festgenommen, kamen anschließend aber wieder frei.

45 Wohnungen in Deutschland, Österreich und Serbien wurden durchsucht. Dabei beschlagnahmten die Ermittler unter anderem Goldmünzen, hochwertige Autos sowie Immobilien im In- und Ausland.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: