The National Times - Frau beim Date getötet: 45-Jähriger in Aachen zu lebenslanger Haft verurteilt

Frau beim Date getötet: 45-Jähriger in Aachen zu lebenslanger Haft verurteilt


Frau beim Date getötet: 45-Jähriger in Aachen zu lebenslanger Haft verurteilt
Frau beim Date getötet: 45-Jähriger in Aachen zu lebenslanger Haft verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der Tötung einer 37-jährigen Frau bei einem Date und der versuchten Tötung einer Seniorin ist ein 45-jähriger Mann in Nordrhein-Westfalen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Aachen sprach ihn des Mordes und des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beziehungsweise mit Raub mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag sagte. Zudem stellte die Kammer die besondere Schwere der Schuld fest und behielt sich die Anordnung der Sicherungsverwahrung vor.

Textgröße ändern:

Laut Anklage hatte der Mann die 37-Jährige über eine Dating-App kennengelernt. Im März dieses Jahres kam es zu einem Treffen in der Wohnung der Frau in Herzogenrath. Als diese kurzzeitig den Raum verließ, steckte der 45-Jährige Schmuck der Frau ein.

Als sie ihn ertappte, kam es zunächst zu einer Rangelei und die Frau fiel eine Treppe hinunter. Laut Anklage gelang es ihr noch, den Notruf zu wählen, woraufhin der Mann ihr mit einem Gegenstand mehrfach gegen den Kopf schlug. Sie verstarb noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte, während der Mann mit dem Schmuck floh.

Bereits im Oktober 2023 drang der 45-Jährige laut Staatsanwaltschaft in das Haus einer heute 95-Jährigen in Roetgen ein, um Wertsachen zu stehlen. Als die Seniorin erwachte, schlug er ihr mehrfach mit einem Gegenstand gegen den Kopf und ergriff die Flucht. Die Frau schwebte in Lebensgefahr und überlebte laut Anklage nur durch Zufall.

Mit dem Urteil folgte das Gericht im Wesentlichen dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Diese hatte noch zusätzlich die Anordnung der Sicherungsverwahrung gefordert. Die Verteidigung des Mannes beantragte Freispruch.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Großbrand auf Großmarkt in Stuttgart - Mehr als 150 Feuerwehrleute im Einsatz

Auf einem Großmarkt in Stuttgart ist am späten Freitagabend ein massiver Brand ausgebrochen. Es seien mehr als 150 Feuerwehrleute vor Ort, teilte die Feuerwehr am Samstagmorgen mit. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte auf dem Markt in Stuttgart-Wangen habe eine Lagerhalle komplett in Flammen gestanden. Das Feuer habe zudem auf eine weitere Halle übergegriffen.

250. Geburtstag der USA: Papst fordert "Mäßigung" im öffentlichen Diskurs

Papst Leo XIV. hat zum 250. Geburtstag der USA zur "Mäßigung" im öffentlichen Diskurs in seinem Heimatland aufgerufen. Dieser müsse auch von "Respekt vor den Ansichten anderer und einem fortwährenden Bemühen um die Suche nach gemeinsamem Boden geprägt" sein, sagte das in Chicago geborene Oberhaupt der katholischen Kirche in einem am Freitag veröffentlichten Video, ohne US-Präsident Donald Trump namentlich zu nennen.

"Bild": Ermittlungen gegen zwei weitere Verdächtige nach Angriff in Stade

Im Fall der Bluttat mit sechs Toten im niedersächsischen Stade ermitteln die Behörden einem Medienbericht zufolge gegen zwei weitere Verdächtige. Wie die "Bild" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um die Mutter des drei Monate alten Babys des mutmaßlichen Schützen und um die Patentante des Kindes. Der 45-jährige Vater des Babys war nach dem Verbrechen festgenommen worden, am Dienstag wurde gegen ihn Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen.

Neuneinhalb Jahre Haft wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in privater Kita

Das Landgericht Stuttgart hat einen 53-Jährigen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in 38 Fällen in einer von ihm betriebenen Kindertagesstätte zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die zuständige Kammer ordnete zudem die Sicherungsverwahrung an, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Demnach hatte der 53-Jährige zwischen 2015 und 2025 an seiner Adresse eine Kita betrieben. Ab 2020 nutzte er das Betreuungsverhältnis aus und missbrauchte Kinder überwiegend im Kleinkindalter.

Textgröße ändern: