The National Times - Ermittler fassen wohl größten aktiven Geldfälscher Deutschlands

Ermittler fassen wohl größten aktiven Geldfälscher Deutschlands


Ermittler fassen wohl größten aktiven Geldfälscher Deutschlands
Ermittler fassen wohl größten aktiven Geldfälscher Deutschlands / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler haben nach eigenen Angaben den wohl größten aktiven Geldfälscher Deutschlands geschnappt. Der 32-Jährige wurde am 20. Oktober im nordrhein-westfälischen Wuppertal festgenommen, wie die Polizei am Dienstag im bayerischen Ingolstadt mitteilte. Auch seine 40-jährige Lebensgefährtin, die den Fälscher unterstützt haben soll, wurde festgenommen.

Textgröße ändern:

Die beiden wurden auf dem Weg in ihre "offiziellen Arbeitsstätten" gestellt, wie die Polizei erklärte. Im Auto des 32-Jährigen fanden die Beamten 333 falsche 50-Euro-Scheine, die teils noch nicht vollständig auf Maß geschnitten waren. In der Wohnung des Manns entdeckten die Ermittler zudem eine "top ausgestattete" Druckerwerkstatt.

Die 13 vorgefundenen Drucker liefen zum Zeitpunkt des Zugriffs teilweise noch und warfen seitenweise Falschgeldbögen aus, erklärten die Ermittler. Die Geräte wurden beschlagnahmt, ebenso Falsifikate im Nennwert von rund hunderttausend Euro. Zwei Fahrzeuge und weitere Gegenstände wurden zudem als sogenannter Vermögensarrest beschlagnahmt.

Auf die Spur gekommen war die Polizei dem Fälscher durch Ermittlungen in Ingolstadt. In der Stadt waren 2024 mehrere gefälschte 50-Euro-Scheine aufgetaucht, woraufhin zunächst mehrere Männer identifiziert wurden, welche die Scheine über den Messengerdienst Telegram bestellt hatten. Weitere Ermittlungen führten schließlich zu dem 32-jährigen Wuppertaler, der als Hersteller und Lieferant fungierte.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Israelisches Parlament billigt Gesetz zur Todesstrafe für verurteilte "Terroristen" 

Das israelische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz zur Todesstrafe für verurteilte "Terroristen" gebilligt. Bei der dritten und abschließenden Lesung stimmten am Montag 62 Knesset-Abgeordnete für das von der rechtsextremen Koalitionspartei Otzma Jehudit eingebrachte Vorhaben, darunter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, 48 sprachen sich dagegen aus. Das Gesetz sieht die Einführung der Todesstrafe für palästinensische Straftäter vor, die Israelis aus "terroristischen" Motiven töten - nicht aber für Israelis, die einen Palästinenser töten.

Merz dringt bei Antrittsbesuch von syrischem Präsidenten auf Flüchtlingsrückkehr

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat beim Antrittsbesuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin auf eine beschleunigte Rückkehr syrischer Flüchtlinge gedrungen. In den nächsten drei Jahren sollten "rund 80 Prozent" der derzeit in Deutschland lebenden Syrer in ihr Heimatland zurückkehren, sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit al-Scharaa im Kanzleramt. "Wir arbeiten gemeinsam daran, dass Syrerinnen und Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren können."

Neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz bei Papst Leo XIV.

Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, ist am Montag zum Antrittsbesuch im Vatikan von Papst Leo XIV. empfangen worden. Zentrales Thema des Gesprächs war die Verkündigung des Evangeliums und die Situation der Kirche in Deutschland, wie die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mitteilte. Bischof Wilmer habe dem Heiligen Vater zudem für das Vertrauen angesichts seiner Berufung als Bischof von Münster gedankt.

Syrischer Übergangspräsident al-Scharaa von Merz im Kanzleramt empfangen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa bei dessen Antrittsbesuch in Berlin empfangen. Merz begrüßte al-Scharaa am Montag am Bundeskanzleramt mit einem Handschlag. Geplant waren unter anderem ein Vier-Augen-Gespräch und ein Mittagessen. Im Anschluss (gegen 14.00 Uhr) wollen Merz und al-Scharaa gemeinsam vor die Presse treten.

Textgröße ändern: