The National Times - Ermittler ziehen Bilanz: 300 scharfe Schusswaffen in Waffenarsenal in Remscheid

Ermittler ziehen Bilanz: 300 scharfe Schusswaffen in Waffenarsenal in Remscheid


Ermittler ziehen Bilanz: 300 scharfe Schusswaffen in Waffenarsenal in Remscheid
Ermittler ziehen Bilanz: 300 scharfe Schusswaffen in Waffenarsenal in Remscheid / Foto: © AFP/Archiv

Rund einen Monat nach der Aushebung eines großen Waffenarsenals im nordrhein-westfälischen Remscheid haben die Ermittler eine Bilanz der Waffenfunde gezogen. Insgesamt wurden 300 scharfe Schusswaffen beschlagnahmt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Wuppertal am Dienstag mitteilten. Darunter befanden sich 125 Maschinengewehre, 67 Maschinenpistolen, 51 Pistolen, 32 Langwaffen und elf Revolver. Auch 13 Panzerabwehrwaffen wurden beschlagnahmt.

Textgröße ändern:

Darüber hinaus entdeckten die Beamten unter anderem Armbrüste, Doppelbockflinten sowie Hieb- und Stichwaffen, Magazine und Gaspistolen. Sämtliche Waffen wurden in polizeiliche Verwahrung genommen. Die Untersuchungen der Funde sowie die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Hauptbeschuldigten befinden sich weiter in Untersuchungshaft.

Ende Oktober hatten Einsatzkräfte das Waffenarsenal in einem Keller in einem Wohnhaus in Remscheid nach umfangreichen Ermittlungen entdeckt. Drei mutmaßliche Waffenhändler im Alter von 34 bis 59 Jahren wurden festgenommen. In den Folgetagen stießen die Ermittler in weiteren versteckten Räumen auf zusätzliche Waffen. Die Ermittler sprachen von einem der bislang größten Waffenfunde in Nordrhein-Westfalen.

A.Little--TNT

Empfohlen

Papst Leo XIV. reist im September zum Staatsbesuch nach Frankreich

Papst Leo XIV. reist vom 25. bis zum 28. September zu einem Staatsbesuch nach Frankreich. In Paris will das Oberhaupt der Katholiken den Sitz der UN-Organisation Unesco besichtigen, wie der Vatikan am Samstag mitteilte. Zudem plant Papst Leo demnach einen Besuch im Pilgerort Lourdes im Südwesten Frankreichs.

"WamS": Zentralrat der Juden fordert Strafrechtsverschärfung bei antisemitischen Delikten

Angesichts der hohen Zahl antisemitischer Straftaten hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, eine Verschärfung des Strafrechts gefordert. Im Falle von antisemitischen Delikten wie der Leugnung des Existenzrechts Israels halte er "eine entsprechende Verschärfung für sinnvoll", sagte Schuster der Zeitung "Welt am Sonntag".

Erneut Vergewaltigungsprozess gegen Harvey Weinstein geplatzt

Erneut ist ein Vergewaltigungsprozess gegen den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein geplatzt. Weil sich die Geschworenen nicht auf ein Urteil einigen konnten, erklärte ein New Yorker Richter das Verfahren zu Vorwürfen der Schauspielerin Jessica Mann für gescheitert. Staatsanwalt Alvin Bragg zeigte sich am Freitag enttäuscht über den Ausgang, dankte den Geschworenen aber für ihre Arbeit. "Seit fast einem Jahr kämpft Jessica Mann um Gerechtigkeit."

61-Jährige mit falschen Gewinnversprechen um mehr als eine Million Euro betrogen

Mehr als eine Million Euro haben Anlagebetrüger bei einer 61-Jährigen in Stuttgart erbeutet. Die Täter gaben sich als Börsenmakler aus und überredeten die Frau über Monate hinweg zu Einzahlungen auf einer angeblichen Handelsplattform, wie die Polizei in baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern: