The National Times - Fünfte Sitzung des Synodalen Ausschusses in Fulda begonnen

Fünfte Sitzung des Synodalen Ausschusses in Fulda begonnen


Fünfte Sitzung des Synodalen Ausschusses in Fulda begonnen
Fünfte Sitzung des Synodalen Ausschusses in Fulda begonnen / Foto: © AFP/Archiv

In Fulda hat am Freitag die fünfte Sitzung des synodalen Ausschusses der katholischen Kirche begonnen. Bis Samstag beraten die Teilnehmer über zentrale strukturelle und inhaltliche Richtungsentscheidungen für eine synodale Weiterentwicklung der katolischen Kirche, wie die Deutsche Bischofskonferenz mitteilte. Schwerpunkte werden die weiteren Arbeiten an der Satzung und an den Eckpunkten einer Geschäftsordnung für eine geplante Synodalkonferenz sein.

Textgröße ändern:

Diese soll künftig als bundesweites synodales Gremium wirken. Grundlage sind die Ergebnisse von drei Kommissionen. "Wir sind in der entscheidenden Phase, ein bundesweites synodales Gremium auf den Weg zu bringen", erklärte Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Die Entscheidung des Ordentlichen Rates der Bischofssynode, das Synodensekretariat mit der Vorbereitung der Kirchenversammlung 2028 zu beauftragen, sei ein positives Signal, fügte Bätzing hinzu, der zugleich Präsident des Synodalen Wegs ist. Er rief dazu auf, als Kirche die Chancen im Zugehen auf die Kirchenversammlung zu nutzen und Erfahrungen in die weltkirchlichen Beratungen einzubringen.

"Wenn uns gelingt, was wir uns vorgenommen haben, wird es in Deutschland ein Gremium auf überdiözesaner Ebene geben, in dem katholische Bischöfe und Laien mit gleichem Stimmrecht gemeinsam beraten", sagte Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Synodalen Wegs und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).

Das große Interesse des Vatikans an der Satzng in den vergangenen Tagen hätten einige als Misstrauen gedeutet. Sie nehme das anders wahr, erklärte Stetter-Karp. "Die Gespräche, die geführt wurden, offenbaren ein echtes Interesse an der Entstehung von etwas Neuem", fügte sie hinzu.

Dieses synodale Gremium auf Bundesebene werde auch das Interesse von Katholikinnen und Katholiken in anderen Ländern wecken. "Wir gehen einen großen Schritt hin zu mehr Miteinander, zu Umkehr und Erneuerung der Kirche", fügte Stetter-Karp hinzu.

62 der 70 Mitglieder nehmen bis Samstag an dem Synodalen Ausschuss teil. Hinzu kommen vier geladene Gäste aus den Bistümern Eichstätt, Regensburg, Passau und Köln. Die letzte Synodalversammlung soll im Januar stattfinden.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.

Hunderttausende Menschen sind am Samstag in Paris zu einer Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV. geströmt. Schon mehrere Stunden vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich unzählige Menschen in der französischen Hauptstadt auf den Champs-Elysées. Leo XIV. will am Nachmittag im Papamobil die berühmte Prachtstraße hinunterfahren - und dann auf dem Place de la Concorde eine Messe feiern. Erwartet werden insgesamt rund 600.000 Menschen.

Textgröße ändern: