The National Times - Sturmtief "Joshua" über Deutschland: Viele Einsätze - Schäden überschaubar

Sturmtief "Joshua" über Deutschland: Viele Einsätze - Schäden überschaubar


Sturmtief "Joshua" über Deutschland: Viele Einsätze - Schäden überschaubar
Sturmtief "Joshua" über Deutschland: Viele Einsätze - Schäden überschaubar / Foto: © AFP/Archiv

Das Herbstturmtief "Joshua" hat die Feuerwehren in Deutschland auf Trab gehalten. Besonders aus Nordrhein-Westfalen wurden zahlreiche Einsätze wegen herabgefallener Äste oder umgestürzter Bäume gemeldet, aber auch aus anderen Bundesländern wie etwa Baden-Württemberg oder Thüringen. Im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern wurde ein Autofahrer verletzt, als ein Baum auf seine Frontscheibe fiel.

Textgröße ändern:

Der 30-Jährige war am Donnerstagnachmittag auf einer Bundesstraße unterwegs, als der Baum auf sein Fahrzeug krachte, wie die örtliche Polizei am Freitag mitteilte. Er wurde durch Splitter seiner zerberstenden Frontscheibe verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Auto erlitt einen Totalschaden.

In Düsseldorf stürzte durch den Sturm ein rund 50 Meter hoher Baum um und begrub neun geparkte Autos unter sich. Auch Fenster umliegender Wohnhäuser wurden beschädigt, wie die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mitteilte. Verletzt wurde niemand.

Im baden-württembergischen Schwäbisch Hall riss eine Sturmböe Teile eines Dachs ab und schleuderte sie in einen Drogeriemarkt. Insgesamt fünf Gebäude wurden beschädigt, wie die Polizei in Aalen am Freitag mitteilte. Auch dort blieb es bei Sachschaden, Verletzte gab es nicht.

Die Deutsche Bahn meldete am Freitag "einzelne kleinere Einschränkungen aufgrund des Wetters" aus dem Fernverkehr. Betroffen waren demnach der Norden, Westen und Süden. Im Regionalverkehr kam es vereinzelt zu Behinderungen wegen umgestürzter Bäume auf Gleisen, etwa in Hessen. Verletzt wurde niemand.

Der Deutsche Wetterdienst warnte am Freitag noch vor Sturm bis hin zu unwetterartigen Orkanböen an der Nordseeküste sowie dem angrenzenden Binnenland. Gleiches galt für exponierte Gipfellagen in Gebirgen. Für die übrigen Landesteilen wurden stürmische Winde und teilweise Schauer gemeldet.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Neue Vorwürfe gegen Reform-UK-Chef Farage wegen nicht offengelegter Geschenke

Der rechtspopulistische britische Parteichef Nigel Farage sieht sich mit neuen Vorwürfen wegen nicht offengelegter Zuwendungen konfrontiert. Die "Sunday Times" berichtete am Sonntag, ein wegen Betrugs verurteilter Krypto-Unternehmer habe vor Farages Einzug ins Parlament für dessen Sicherheit und Mitarbeiter gezahlt. Ein Abgeordneter der Liberaldemokraten forderte daraufhin eine Untersuchung durch den Ethikbeauftragten des Unterhauses. Gegen den Chef der Partei Reform UK läuft bereits eine Untersuchung wegen einer nicht deklarierten Millionenspende eines anderen Krypto-Milliardärs.

Bei Rot über die Ampel: Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Niedersachsen

Bei einem schweren Verkehrsunfall im niedersächsischen Papenburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 21-jähriger Autofahrer missachtete in der Nacht zum Sonntag nach derzeitigen Ermittlungen eine rote Ampel und prallte mit seinem Wagen auf ein anderes, von einem 66-Jährigen geführtes Fahrzeug, wie die Polizei in Lingen berichtete. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen gegen ein weiteres Auto geschleudert.

Unbeschwerte Freizeit für alle: Spender zahlt in Schwalmstadt Freibad für Kinder

Ein anonymer Spender aus dem hessischen Schwalmstadt, der in den Sommerferien für alle Kinder unter 16 Jahren den Eintritt in das örtliche Freibad zahlt, hat das mit eigenen Kindheitserinnerungen begründet. Der Zeitung "Hessisch-Niedesächsische Allgemeine" sagte er nach einem Bericht vom Sonntag, dass ein Schwimmbadbesuch bei keinem Kind aus finanziellen Gründen scheitern sollte.

Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2900

Die offizielle Zahl der Todesopfer durch das verheerende Doppel-Erdbeben in Venezuela ist auf mehr als 2900 gestiegen. Es seien bisher 2954 Todesopfer geborgen worden, teilte die Regierung am Samstag mit. Zudem seien fast 16.600 Menschen verletzt worden. 856 Häuser seien bei den Beben beschädigt worden, mehr als 16.000 Menschen verloren den Angaben zufolge ihr Zuhause.

Textgröße ändern: