The National Times - Polizist schießt bei Einsatz in Berlin versehentlich in Fenster und Haustür

Polizist schießt bei Einsatz in Berlin versehentlich in Fenster und Haustür


Polizist schießt bei Einsatz in Berlin versehentlich in Fenster und Haustür
Polizist schießt bei Einsatz in Berlin versehentlich in Fenster und Haustür / Foto: © AFP/Archiv

Ein Polizist hat bei einem Schusswaffeneinsatz in Berlin versehentlich das Fenster einer Wohnung und die Haustür eines Mehrfamilienhauses getroffen. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag im Stadtteil Wedding, wie die Polizei in der Hauptstadt mitteilte. Verletzt wurde durch die Kugeln niemand.

Textgröße ändern:

Der Beamte hatte bei dem nächtlichen Einsatz gemeinsam mit Kollegen versucht, ein gestohlenes Auto zu stoppen. Als der 40-jährige Fahrer Einsatzfahrzeuge rammte, schoss der Polizeibeamte auf die Reifen des gestohlenen Wagens. "In der Folge durchschlug ein Projektil auch das Fenster einer Wohnung und ein weiteres Projektil schlug in der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses ein", teilte die Polizei mit.

Trotz der Schüsse gelang dem 40-Jährigen zunächst die Flucht, wobei er eine Laterne und ein Verkehrsschild rammte. Er wurde wenig später gestoppt und ebenso wie sein 45 Jahre alter Beifahrer vorübergehend festgenommen. Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 40-Jährige erlitt bei den Unfällen leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden mussten.

T.Ward--TNT

Empfohlen

Streik im Westjordanland: Palästinenser protestieren gegen Israels Todesstrafe-Gesetz

Im Westjordanland haben am Mittwoch zahlreiche Menschen gegen die vom israelischen Parlament beschlossene Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser protestiert. Viele Geschäfte und öffentliche Einrichtungen in dem Palästinensergebiet blieben am Mittwoch geschlossen, wie AFP-Reporter berichteten. Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte am Dienstag zu einem Generalstreik im Westjordanland aufgerufen.

Tödliche Schüsse auf Polizisten in Saarland: Junger Täter soll in Psychiatrie

Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einen Polizisten im saarländischen Völklingen hat das Landgericht Saarbrücken den Mordvorwurf gegen den Angeklagten fallengelassen. Der zur Tatzeit 18-Jährige sei wegen einer paranoiden Schizophrenie bei den Schüssen schuldunfähig gewesen, urteilte das Gericht am Mittwoch. Der Mann soll nun unbefristet in der Psychiatrie untergebracht werden. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sprach angesichts des Urteils von einem "Schlag ins Gesicht" für alle Polizisten.

Wegen Aufrufen zu Anschlägen auf Politiker: Anklage gegen Reichsbürger erhoben

Wegen der Veröffentlichung von Todeslisten mit Namen von Politikern hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger erhoben. Der Beschuldigte habe mindestens seit Mai vergangenen Jahres im Darknet zu Anschlägen auf Menschen des öffentlichen Lebens, Politiker und Amtsträger aufgerufen, erklärte der Generalbundesanwalt am Mittwoch in Karlsruhe.

Mehr als drei Jahre Haft wegen Missbrauchs für Priester: Tat auf Oktoberfest

Das Landgericht München I hat in einem Missbrauchsprozess den katholischen Pater Piotr. M. am Mittwoch zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Er soll nach einem Oktoberfestbesuch zwei volltrunkene Jugendliche aus seiner Gemeinde zu vergewaltigen versucht haben, teilte ein Gerichtssprecher mit. Das Gericht verurteilte den Geistlichen wegen versuchten schweren sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen und dem Besitz jugendpornografischer Inhalte.

Textgröße ändern: