The National Times - Totschlagsprozess um zerteilte Leiche vor Saarbrücker Landgericht begonnen

Totschlagsprozess um zerteilte Leiche vor Saarbrücker Landgericht begonnen


Totschlagsprozess um zerteilte Leiche vor Saarbrücker Landgericht begonnen
Totschlagsprozess um zerteilte Leiche vor Saarbrücker Landgericht begonnen / Foto: © AFP/Archiv

In Saarbrücken müssen sich ein Mann und eine Frau seit Freitag wegen der Tötung eines 60-Jährigen sowie der Zerteilung seiner Leiche in einem Prozess verantworten. Die 51-Jährige und der 45-Jährige sind gemeinsam unter anderem wegen Totschlags vor dem Landgericht in der saarländischen Hauptstadt angeklagt. Nach Angaben eines Sprechers äußerten sie sich zum Prozessstart zur Sache.

Textgröße ändern:

Laut Anklage sollen die beiden Beschuldigten ihr Opfer im November im saarländischen Nalbach während eines Streits getötet haben. Anschließend zerteilten sie den Toten und vergruben Teile der Leiche in einem Wald.

In dem Verfahren geht es zudem um weitere Delikte. So soll die Angeklagte wenige Tage nach der Tat in Saarlouis Mitarbeiter eines Krankenhauses und Polizisten beleidigt und bedroht haben. In diesem Zusammenhang soll sie auch ein Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation benutzt haben.

Früheren Medienberichten zufolge sollen die Angeklagten den 60-Jährigen bei einem Streit in der Wohnung der Frau getötet haben. Alle drei kannten sich demnach flüchtig und konsumierten gemeinsam Alkohol. Anschließend kauften der Mann und die Frau Werkzeug und zerteilten die Leiche. Teile davon vergruben sie in einem Wald. Der Torso wurde den Berichten nach in der Wohnung gefunden. Die beiden Verdächtigen gestanden die Tat demnach.

T.Ward--TNT

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: