The National Times - Eltern in den USA verklagen Tiktok nach Tod ihrer Töchter bei "Blackout Challenge"

Eltern in den USA verklagen Tiktok nach Tod ihrer Töchter bei "Blackout Challenge"


Eltern in den USA verklagen Tiktok nach Tod ihrer Töchter bei "Blackout Challenge"
Eltern in den USA verklagen Tiktok nach Tod ihrer Töchter bei "Blackout Challenge" / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Tod von zwei Kindern bei der "Blackout Challenge" haben ihre Eltern die Videoplattform Tiktok in den USA verklagt. "Tiktok muss für die Verbreitung tödlicher Inhalte an die beiden Mädchen zur Rechenschaft gezogen werden", erklärte der Anwalt Matthew Bergman. Bei der "Blackout Challenge" geht es darum, sich bis zur Ohnmacht zu würgen - ein achtjähriges Mädchen aus Texas sowie eine Neunjährige aus Wisconsin waren im vergangenen Jahr bei dem Würgespiel ums Leben gekommen.

Textgröße ändern:

In der Klage, die in der vergangenen Woche bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht wurde, wird Tiktok beschuldigt, die "Blackout Challenge" "absichtlich und wiederholt" verbreitet zu haben. Tiktok habe Milliarden Dollar investiert und wissentlich Produkte entwickelt, die gefährliche Inhalte verbreiten, welche wiederum zum Tod seiner Nutzer führen können, hieß es.

Der Algorithmus von Tiktok habe den Mädchen die Challenge vorgeschlagen - woraufhin diese sich zu Tode stranguliert hätten - eine mit einem Seil, die andere mit einer Hundeleine.

Laut der Klage wurden auch Todesfälle bei Kindern in Italien, Australien und anderen Ländern mit dem Erstickungsspiel in Verbindung gebracht.

Auf Tiktok gibt es zahlreiche Herausforderungen, bei denen Teilnehmer zu gefährlichen Aktionen aufgefordert werden, bei denen sie sich filmen sollen, um die Videos dann ins Netz zu stellen.

Eine weitere gefährliche Challenge ist die "Skull Breaker Challenge", bei der Menschen beim Springen die Beine weggetreten werden, so dass sie nicht auf den Füßen landen, sondern stürzen und sich den Kopf stoßen.

Tiktok, das dem in China ansässigen Unternehmen Bytedance gehört, reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Papst hält Messe in Madrid - eine Million Gläubige erwartet

Am zweiten Tag seiner Spanien-Reise will Papst Leo XIV. am Sonntag im Zentrum Madrids eine Messe abhalten. Zu dem Gottesdienst mit einer Fronleichnams-Prozession auf dem zentralen Cibeles-Platz werden eine Million Gläubige erwartet. An dem Platz befindet sich auch das Madrider Rathaus.

Papst würdigt Spaniens Einsatz für Frieden und ruft zu Ende "spaltender Debatten" auf

Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise am Samstag mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen und mit Blick auf das Thema Migration zur Überwindung von "spaltenden und polarisierenden Debatten" aufgerufen. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid

Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen. Madrid habe sich "der treuen Einhaltung des Völkerrechts und des Multilateralismus verpflichtet", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag bei einem Empfang im Königspalast. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".

Papst zu einwöchiger Spanien-Reise in Madrid eingetroffen

Papst Leo XIV. hat am Samstag seine einwöchige Spanien-Reise begonnen. Das Flugzeug des katholischen Kirchenoberhaupts landete um 10.15 Uhr auf dem Madrider Flughafen Barajas, wo er von König Felipe VI. und Königin Letizia empfangen wurde. Auf dem Flug nach Spanien bezeichnete der 70-Jährige die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als "weiterhin offene Wunde".

Textgröße ändern: