The National Times - Ermittler halten Explosion in Oberhausen für gezielten Anschlag auf Linken-Büro

Ermittler halten Explosion in Oberhausen für gezielten Anschlag auf Linken-Büro


Ermittler halten Explosion in Oberhausen für gezielten Anschlag auf Linken-Büro
Ermittler halten Explosion in Oberhausen für gezielten Anschlag auf Linken-Büro / Foto: © AFP/Archiv

Nach einer Explosion in Oberhausen am Dienstag gehen die Ermittler inzwischen von einem gezielten Anschlag auf das örtliche Parteibüro der Linken aus. Ersten Ermittlungsergebnissen des Landeskriminalamts zufolge wurde eine "unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung" im Eingangsbereich des Büros platziert, wie die Duisburger Staatsanwaltschaft und die Polizei in Essen am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Dabei handle es sich um einen Eigenbau, der "mit einfachen Mitteln und ohne pyrotechnische Kenntnisse" hergestellt werden könne.

Textgröße ändern:

Hinweise auf Täter gebe es bisher nicht. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln demnach weiterhin in alle Richtungen. Ein politisch motivierter Hintergrund könne weder bestätigt noch ausgeschlossen werden, hieß es.

In der Nacht zum Dienstag hatte es auf der Elsässer Straße in Oberhausen eine Explosion gegeben, die zu erheblichen Sachschäden an mehreren Gebäuden führte. Neben dem Parteibüro waren unter anderem auch ein Reisebüro und ein Friseursalon betroffen.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Massenpanik und Unfall bei Hindu-Festen in Indien: Dutzende Menschen getötet

In Indien sind bei Hindu-Feierlichkeiten dutzende Menschen durch eine Massenpanik und einen schweren Unfall getötet worden. In Kolkata im Osten des Landes kam es nach Angaben der Behörden am Samstagabend zu einer Massenpanik, als wegen eines plötzlichen Regenschauers die Massen in einen Pavillon drängten. 19 Menschen wurden dort getötet und 25 weitere verletzt. Im zentralindischen Gwalior fuhr ein Lastwagen in eine Menge und tötete 13 Menschen.

1200 Festnahmen: Schwere Randale überschatten Proteste in Frankreich

Brennende Gebäude, geplünderte Geschäfte, Straßenschlachten mit der Polizei: Schwere Ausschreitungen haben in Frankreich landesweite Proteste gegen gestiegene Lebenshaltungskosten überschattet. Während im ganzen Land am Samstag hunderttausende Menschen auf die Straßen gingen, erlebten Städte wie Paris, Lyon und Marseille Chaos und Gewalt. Nach Angaben der Regierung wurden 1200 Menschen festgenommen und 150 Polizisten verletzt.

Mindestens 19 Tote bei Massenpanik bei Hindu-Festival in Indien

Bei einer Massenpanik bei einem Hindu-Festival in Indien sind mindestens 19 Menschen getötet worden, darunter ein siebenjähriges Mädchen. Zudem seien 25 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden am Samstagabend mit. Zu der Panik in Kolkata im Osten des Landes sei es offenbar gekommen, als wegen eines plötzlichen Regenschauers die Massen in einen Pavillon drängten.

Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. Unter dem Jubel und dem Applaus von zahlreichen Gläubigen stieg das katholische Kirchenoberhaupt vor der Klinik in ein Auto, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei grüßte der 71-Jährige die Menschen und verabschiedete sich vom Krankenhauspersonal.

Textgröße ändern: